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Hilden
Frosthartes Wintergemüse hat jetzt Saison

Hilden. Es gibt Gemüsesorten, die sind außerhalb von Profi-Küchen nur wenigen Leuten ein Begriff. Dazu zählt der Winterportulak - auch "Postelein" genannt. Er hat jetzt Saison. Der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer empfiehlt ihn wärmstens.

Das nur selten angebaute Gemüse wird vor allem als Salat verzehrt. Dafür werden die zarten Blätter und Stängel dicht über der Erde abgeschnitten. Wird nicht zu tief geschnitten, kann mehrfach geerntet werden.

Winterportulak schmeckt ähnlich wie Feldsalat. Er ist sehr frosthart und kann deshalb auch nach Kälteperioden immer wieder frisch geerntet werden. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Nordamerika. Da die Samen Temperaturen unter 12 Grad für die Keimung brauchen, werden sie erst ab etwa September ausgesät. Aus diesem Grund zählt der Postelein zu den absoluten Wintergemüsearten. Verwendet werden die oberirdischen Pflanzenteile in der Regel als Zutat für einen gemischten Salat. Es ist aber durchaus auch möglich, das Gemüse zu kochen und ähnlich wie Spinat zuzubereiten. Die Gemüsebauern empfehlen Winterportulak, weil seine Blätter Vitamin C, Magnesium, Calcium und Eisen enthalten.

Ähnlich wie andere Gemüsearten, die auch als Salat verzehrt werden, sollte auch der Winterportulak möglichst frisch verzehrt werden. Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch oder in einen Folienbeutel hält er sich wenige Tage im Kühlschrank frisch. Eine längerfristige Lagerung ist nicht möglich. Deshalb sollte nach Möglichkeit immer nur eine kleine Menge eingekauft werden.

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