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Kreis Mettmann
So wird der Garten frühlingsfit

Kreis Mettmann: So wird der Garten frühlingsfit
Sascha Städing, Marktleiter beim Hagebaumarkt in Haan, führt Gartengeräte vor, die mit Akkus betrieben werden. Akku-Geräte werden immer leistungsstärker und sind derzeit stark nachgefragt. FOTO: Ralph Matzerath
Kreis Mettmann. Was brauchen Hobby-Gärtner jetzt, um Wiesen, Beete und Terrassen zu bearbeiten? Experten geben Tipps. Von Johanna Skepenat

Der Frühling steht bevor. Sonne und steigende Temperaturen locken hinaus vor die Tür. Zu den beliebtesten Orten gehört da das eigene grüne Reich - egal ob Garten oder Balkon. Die wollen jedoch auch gepflegt und für den Frühlingsstart herausgeputzt werden. Mit den passenden Geräten wird aber auch die Arbeit im Garten zum Vergnügen. Die Gartengeräte-Neuheiten für das Frühjahr 2017 versprechen mehr Zeit zum Genießen im Garten.

In einem Punkt sind sich die Marktleiter der Umgebung alle einig: Akkus in jeglichen Gartengeräten sind absoluter Trend in diesem Jahr. "Gärtner können schnurlos ohne Kabelbindung den Garten bearbeiten. Die Leistungsstärke der Akkus konnte stark ausgeweitet werden, so dass mit den Geräten wie Kettensägen, Heckenscheren und Rasenmähern nun die Bearbeitung von noch größeren Flächen möglich ist", sagt Elena Ottaviano, Sprecherin beim Baumarkt Obi.

Dass Gartengeräte die Arbeit von alleine erledigen ist "ein Muss für jeden, der seinen Garten genießen will und sich nach Entspannung sehnt". Autonome Rasenmäher gibt es schon seit längerer Zeit. "Neu in diesem Jahr ist, dass ausgesuchte Roboter-Mäher von unterwegs per App gesteuert werden können", sagt Ottaviano. Manko bei diesem Männerspielzeug ist wohl noch der hohe Preis von zirka 900 Euro. Zur Pflege der Flächen sind "auch Terrassen- und Treppenreiniger sehr beliebt", sagt Sascha Städing, Marktleiter des Haaner Hagebaumarkts.

Hobbygärtner lieben ihren Garten und was man liebt, das schützt man besonders. So macht sich der Trend der Nachhaltigkeit bemerkbar. Andreas Klein, Betriebsleiter des Berghausener Blumentopfs in Langenfeld, bestätigt dies: "Die Kunden verzichten immer mehr auf chemische Unkrautvernichter. Sie setzen mehr auf Gas-, Strom- oder Bürstengeräte, die die Fugen von Unkraut befreien." Zudem ist der Anbau von eigenen Kräutern in Hochbeeten im Kommen. Durch raffinierte Bauweise ist das auch auf Balkonen möglich. Viele Baumärkte bieten dazu auf ihren Webseiten Anleitungen zum Selbermachen an.

Abgesehen von den jährlich wechselnden Trends gibt es natürlich auch eine Basic-Ausstattung, die bei jedem Hobbygärtner in den Geräteschuppen gehört. Andreas Laukart, Inhaber von Pflanzen Laukart in Hilden, empfiehlt vor allem "einen Löwenzahnstecher gegen das Unkraut, eine Buchsbaumschere, am besten mit Holzgriff für ein gutes Handgefühl, sowie einen Spaten und Handschuhe". Andreas Klein weist darauf hin, dass "es wichtig ist, dass die Handschuhe sowohl zur Handgröße als auch zum Einsatzort passen. Wer zum Beispiel in den Rosen arbeitet, sollte dickere Handschuhe benutzen. Besonders empfehlenswert sind beschichtete Handschuhe, die gibt es auch in allen Farben und Größen." Außerdem hält er die Rosenschere für Hobbygärtner unverzichtbar. "Die Schere sollte gut in der Hand liegen und einen sauberen Schnitt haben, damit die Pflanzen nicht ausfransen. Der Preis ist hier natürlich auch von der Qualität abhängig." Für Städing gehört auch der Rasenmäher zur Grundausstattung.

Gartenarbeit kann sehr anstrengend sein. Verena Wolnowski, Leiterin der Physiotherapie am Helios Klinikum Niederberg, rät deshalb: "Fangen Sie früh im Jahr an und steigern Sie Ihre Zeit im Garten langsam, aber stetig." Auch kann sich ergonomisches Werkzeug lohnen. Klein empfiehlt zum Beispiel einen höhenverstellbaren Spaten, "damit kann dann die ganze Familie super arbeiten" - und jeder im Garten mit anpacken.

Quelle: RP
 
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