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Hilden
Streit geht weiter: Kinderärzte machen Dienst in den Praxen

Hilden. Kurz vor dem Stichtag 1. Februar streiten Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein und der Ärzteverein Südkreis immer noch über die künftige Notdienststruktur. So hält die KV an ihrer Darstellung fest, dass es ab 1. Februar in der von ihr betriebenen Notdienstpraxis am St.-Martinus-Krankenhaus keinen Kinderärztlichen Notdienst mehr geben wird. "Die zum Dienst in der Langenfelder Praxis eingeteilten Kinderärzte werden ihren Notdienst bis zum 31. März voraussichtlich in den eigenen Praxen durchführen", erklärt Christopher Schneider, Pressesprecher der KV. Ab April würden die Langenfelder Kinderärzte für die kinderärztlichen Notdienstpraxen Velbert oder Ratingen eingeteilt.

Bis auf die Kinderärzte, so Schneider, werden ab Februar in der Notfallpraxis Langenfeld alle dort zum allgemeinen ärztlichen Notdienst eingeteilten Ärzte ihrer Dienstverpflichtung nachkommen. Ferner teilt die KV mit, dass die bereits bis Ende März 2016 zum Notdienst in Hilden eingeteilten Ärzte in den kommenden zwei Monaten nicht am allgemeinen ärztlichen Notdienst teilnehmen müssen. Danach würden sie voraussichtlich zum Dienst in den anderen Notdienstpraxen eingeteilt, so Schneider.

Die zentrale Anlaufstelle für Patienten aus Hilden und Haan ist ab Februar die Notfalldienstpraxis in Langenfeld. "Sollte sich herausstellen, dass die Kapazitäten in Langenfeld nicht ausreichen, werden wir personell und räumlich die Kapazitäten erhöhen", erklärt Schneider. Gerade wegen der dortigen Erweiterungsmöglichkeiten habe man Langenfeld als Standort für eine zentrale Notdienstpraxis ausgewählt.

(elm)
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