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Hückelhoven
Georg-Schiefelbein- Platz in Sieradz

Hückelhoven. Erasmus Plus-Delegation der Ratheimer Gesamtschule besuchte Polen.

"Dzien dobry Leonardos" lautete der herzliche Empfang für die Erasmus Plus-Delegation der Leonardo da Vinci Gesamtschule Hückelhoven. Projektleiterin Meryem Cicek, Schulleiter Georg Schiefelbein, Lehrer Benjamin Forg und die Schülerinnen und Schüler Aleyna Kocatürk, Neslinur Binci, Janic Errens, Nils Bremkes und Phillip Sachse durften den Austausch in Polen erleben.

In Warschau zog es die Reisegruppe aus Ratheim in das angesagte Studentenviertel. Dank technischem Fortschritt machten die Schüler die besten Lokalitäten schnell ausfindig, und es wurde großzügig und lecker bei einem polnischen Mexikaner zu Abend gegessen - Burger, Burritos und scharfe Pierogis. Am nächsten Tag kam endlich die gesamte Gruppe des Erasmus Plus-Schüleraustausches zusammen und besuchte die Altstadt Warschaus sowie das interaktive Geschichtsmuseum zur polnischen Landesgeschichte. Abends fuhr man gemeinsam in das Herz Polens, wie es die Gastgeber stets betonten, die Stadt Sieradz. Das Hotel lag mitten in einem großen Waldgebiet, und man konnte die wunderschöne Natur Polens hautnah erleben. Am frühen Morgen ließ sich direkt vom Hotelbalkon aus eine hohe Stückzahl Rehwild beim Frühstück beobachten. In den Folgetagen wurden mehrere polnische Schulen besichtigt, überall offen und freudig empfangen. Die jeweiligen Schüler hatten ein tolles Programm auf die Beine gestellt und leckere Speisen gereicht. Die Gruppe durfte unterschiedliche Schulen - ein polnisches Gymnasium, eine Grundschule und eine Förderschule - kennenlernen. Die Ausstattung wirkte stellenweise wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Ein Highlight war sicher die farbliche Gestaltung einer Mauer durch alle Teilnehmer. Die Förderschule von Sieradz stellte Farben, Pinsel und andere Utensilien bereit. Die Gesamtschüler bemalten die Mauer mit einem großen Logo der Leonardo da Vinci Gesamtschule, einem Elefanten und dem "Georg-Schiefelbein- Platz". In Erinnerung wird ihnen der Ausflug in die Therme bleiben, denn wo gibt es sonst die Möglichkeit, seine Lehrer in den Pool zu schmeißen oder im größten Whirlpool Polens zu chillen. Aleyna Kocatürk: "Der Tag stand unter dem Motto #gönnteuch, einfach nur schön!". Die großartige Altstadt Krakaus war auch beeindruckend. Die Gesamtschüler stellten häufig fest, wie gut man es in Deutschland hat. Viele touristische und kulturelle Höhepunkte der Reise wären ohne die großzügige Förderung der Europäischen Union nicht im erlebten Zustand möglich gewesen. Die Jugendlichen lernten vor Ort, was länderübergreifende Hilfe und Partnerschaft bedeutet. "Das Gemeinschaftsgefühl ist gelebtes Europa, ich hoffe die Kinder nehmen viel von diesem tollen Gefühl mit nach Hause und geben es weiter", so Schulleiter Georg Schiefelbein. "Wir waren gemeinschaftlich als Europäer unterwegs", fand Nils Bremkes. Der Abschlussabend stand unter dem Erasmusmotto "Share Play". Es wurden Tänze aus allen Ländern getanzt, Spiele gespielt und ein landestypisches Dinner genossen. Es bleibt das Gefühl der europäischen Freundschaft und des Zusammenhalts.

Quelle: RP
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