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Hückeswagen
Beim Biker-Treff hat die Stadt "keine Karten im Spiel"

Hückeswagen. Die Motorrad-Saison geht jetzt mit dem Herbst dem Ende entgegen, aber der Biker-Treff an der Bever bleibt ein heiß diskutiertes Thema. Hans-Jürgen Grasemann und Horst Fink (beide SPD) sprachen es in der Ratssitzung an. Der Treffpunkt für Motorradfahrer am Staudamm sei "ein wichtiger Punkt in unserer Stadt" (Grasemann) und "eine gute touristische Werbung für Hückeswagen" (Fink). Deshalb, so die Forderung der beiden Politiker, müsse die Stadt eng einbezogen werden in die Planungen des Oberbergischen Kreises.

Der Hintergrund: Der Kreis ist Eigentümer der Flächen unmittelbar an der Kreisstraße, wo schon seit vielen Jahren an schönen Tagen hunderte von Kradfahrern Pause machen auf ihren Touren durch die Region, miteinander fachsimpeln und am mobilen Imbiss Eis, Würstchen oder Getränke zu sich nehmen.

Inzwischen sei die Verkehrssituation dort brenzlig, so die Meinung der Verantwortlichen im Kreishaus. Deswegen gibt es seit diesem Sommer die Überlegung, die Aufenthaltsflächen für die Kradfahrer vom Randstreifen der Straße auf die andere Fahrbahnseite und damit ans Bever-Ufer zu verlegen und die Straße selbst bis unmittelbar an den Waldrand auszubauen. Dann wäre dort kein Platz mehr für die Motorräder und die Imbisswagen. Die Politiker im Kreisbauausschuss hätten die Kreisverwaltung bislang lediglich beauftragt, in die konkrete Planung einzusteigen, sagte Bürgermeister Dietmar Persian. Das werde im inhaltlichen Austausch mit der Stadt geschehen. Zuständig sei letztlich der Kreis. Persian: "Wir haben da als Stadt keine Karten im Spiel, denn uns gehören die Flächen, um die es geht, nicht."

(bn)
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