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Hückeswagen
Ein Tag "Probe fahren" auf dem Radweg

Hückeswagen. Was viele Fußgänger und Radfahrer sowieso schon getan haben, war gestern offiziell erlaubt: die Durchfahrt durch den von etwa acht Fledermäusen bewohnten Tunnel in Höhsiepen. Grund war die offizielle Einweihung der "Balkantrasse" zwischen Burscheid und Lennep, die sich an den "Wasserquintett"-Radweg zwischen Marienheide und Hückeswagen anschließt.

Für diesen Tag gab es sogar Licht im Höhsieper Tunnel. "Es wurden drei Lampen angebracht", bemerkten die Familien Bach und Speckenbach, die wie viele andere Radler die Gelegenheit nutzten. Mit fünf Personen war die Laufgruppe "Rasende Hückis" unterwegs – dieses Mal auf Rädern. "Heute sind wir die ,radelnden Hückis'", bemerkte Dieter Speckenbach lachend. Die erweiterte Strecke sei eine Bereicherung, war sich die Gruppe zudem einig. Sie wolle sie daher zukünftig sowohl zum Laufen als auch zum Rad fahren nutzen.

Die Beleuchtung des Tunnels war eine positive Überraschung: "Für mich als Brillenträger mit getönten Gläsern ist es ohne Beleuchtung sehr dunkel", sagte Bodo Buschmann. Die heftigen Regenschauer am Vormittag schreckten den Hückeswagener nicht ab, bis nach Lennep zu radeln.

In der Wupperaue konnte sich der 51-Jährige, wie alle Radfahrer, am Stand der SPD erfrischen. Mit Bananen, Wasser, Apfelschorle und Kaffee hatte sich der Ortsverein am Radweg postiert, um später selbst mit einer Delegation zur Eröffnung der "Balkantrasse" zu fahren.

Der Teilabschnitt des Radwegs vom Mühlenweg bis Bergisch Born blieb am Sonntag dennoch mit Absperrbaken verstellt, die mit einem kleinen Schlenker umfahren werden mussten. Sie signalisierten, dass trotz der eintägigen Öffnung die Benutzung nach wie vor auf eigene Gefahr erfolgt. Offiziell soll der Radweg voraussichtlich Ende Juni freigegeben werden.

Quelle: RP
 
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