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Hückeswagen
Straßen gesperrt für den ATV-Triathlon

Hückeswagen: Straßen gesperrt für den ATV-Triathlon
Triathlon-Auftakt: das Schwimmen. FOTO: Hertgen Nico
Hückeswagen. Beim 34. ATV-Triathlon am Samstag muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Denn im Bereich der Bever und rund um Egen werden Straßen zeitweise gesperrt. In Heide und Fürweg müssen die Sportler auf der Straße radeln. Von Stephan Büllesbach

Er gehört zu den zwei ältesten Triathlon-Wettkämpfen in Europa und ist dennoch (oder gerade deshalb) unter den Sportlern beliebt: Am kommenden Samstag, 20. August, steht die 34. Auflage des ATV-Triathlons an. Für den Ausdauerwettkampf aus Schwimmen (in der Bever), Rad fahren (rund um Egen) und Laufen (von der "Zornigen Ameise" bis zur Schnabelsmühle und teilweise um die Wupper-Vorsperre herum) rechnet Jürgen Dickentmann, ehemaliger ATV-Vorsitzender und Mitglied des Organisationsteams, mit 800 bis 850 Startern. "Es könnten aber auch bis zu 900 Teilnehmer an den Start gehen", sagte er gestern im Gespräch mit unserer Redaktion.

Zuschauer an der Bever, entlang der Rad- und der Laufstrecke sind zwar willkommen, Autofahrer sollten am Samstag den Großraum Bever-Talsperre nach Möglichkeit jedoch meiden, rät Dickentmann. Denn um die Sicherheit der Triathleten zu gewährleisten, wird die Radstrecke zwischen 8.30 und 13 Uhr für den Verkehr gesperrt.

Disziplin Nr. 2: das Radfahren. FOTO: Hertgen Nico

Komplett dicht gemacht werden die Zufahrt zum Beverdamm ab Parkplatz "Zornige Ameise" und die Straße von Kleineichen über Heide Richtung Wipperfürth. In diesem Bereich gibt es aber eine Ausnahme: Weil der gesamte Radweg in Heide und Fürweg - zwischen der Einmündung Elberhausen und der Stadtgrenze zu Wipperfürth - derzeit wegen der Verlegung einer neuern Druckleitung aufgerissen ist, müssen die Triathleten ausnahmsweise über die Gemeindestraße fahren. Diese Regelung hat der ATV nach einem Treffen mit dem Wupperverband, der Stadtverwaltung, der Baufirma Strabag und der Polizei getroffen. Ob die Zufahrt für die Anwohner dieses Streckenabschnitts während der Raddisziplin frei bleibt, konnte Dickentmann noch nicht sagen. Die Entscheidung darüber soll im Laufe des heutigen Tages nach einem Gespräch mit der Polizei fallen.

Auf Wipperfürther Stadtgebiet, in der Neye-Siedlung, beginnen die Sperrungen um 8.40 Uhr. Gesperrt werden zudem die K 13 ab Nikolausstraße und die Durchfahrt nach Hückeswagen über die Bevertalstraße. Betroffen davon sind Oberröttenscheid, Platzweg, Gardeweg, Hohenbüchen, Egen, Oberlüttgenau, Schäferslöh, Schneppenstock und Oberlangenberg.

Und zum Abschluss wird dann noch gelaufen. FOTO: hertgen (2) / Moll

Für Anlieger besteht jedoch eine Gelegenheit, nach Egen zu kommen: Eine Durchfahrmöglichkeit aus Richtung Wipperfürth gibt es von Kreuzberg/Vossebrechen über Lesenbüchen und Beeinghausen in Richtung Egen und umgekehrt. "Die Regelung erfolgt durch die Polizei", teilt der ATV mit, der um eine vorsichtige Fahrweise bittet. Aus Richtung Hückeswagen nach Egen kann in Richtung Radevormwald und von Herweg in Richtung Bever-Talsperre/Stoote gefahren werden.

Stärkere Verkehrsbehinderungen bis hin zu kleinen Staus befürchtet der ATV für die Rader Straße. Denn im Bereich der Überquerungshilfe an der Brücke über die Wupper muss der Verkehr auf der Bundesstraße 483 immer wieder angehalten werden, damit die Läufer die Straßenseite wechseln können.

Gesperrt sein wird am Samstag, etwa von 10.50 bis 13.15 Uhr, auch der Radweg zwischen Kleineichen und der Rader Straße. Grund: Die Athleten laufen vom Radwechselplatz oberhalb des Wupperverband-Betriebsgeländes zum Beverdamm und dann rechts hinunter nach Reinshagensbever. In Höhe des Beverteichs geht's auf den Bürgersteig und in Kleineichen auf den Radweg. Statt wie früher über das Gelände der Firma Pflitsch laufen sie am Mühlenweg entlang und schwenken am Wanderparkplatz auf den Weg an der Wupper-Vorsperre ein. In Höhe des Klärwerks biegen die Triathleten nach links und laufen über den Bürgersteig am Parkplatz Schnabelsmühle zum Sportplatz.

Früher führte die Laufstrecke über Mickenhagen. Der ATV musste sie jedoch verlegen, weil die Sicherheitsauflagen für die damalige Strecke zu aufwendig geworden waren: Der Verein hätte Athleten und Autofahrer mit Gitter statt wie zuvor mit Flatterband voneinander trennen müssen.

Für etwa 13 Uhr rechnet Jürgen Dickentmann mit der Aufhebung aller Straßensperrungen im Stadtgebiet. Sie werden dann durch die Polizei und die ATV-Motorradfahrer bekanntgegeben.

Quelle: RP
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