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Hückeswagen
Wahlplakate aus Kunststoff werden schnell zu Müll

Hückeswagen: Wahlplakate aus Kunststoff werden schnell zu Müll
Das Plakat auf dem Boden, die Kabelbinder am Laternenmast - kein schöner Anblick. FOTO: Stephan Büllesbach
Hückeswagen. Längst hängen an fast allen Laternenmasten wieder die Plakate der Kandidaten und Parteien für die Landtagswahl in zweieinhalb Wochen. Doch an vielen Stellen hängen sie mittlerweile nicht mehr, sondern liegen auf dem Boden.

Wie das Karin Dünner festgestellt hat: "Da scheint jemand auf die ,glorreiche' Idee gekommen zu sein, die Plakate aus Kunststoff zu fertigen", sagt die Hückeswagenerin.

Nur sei dieses Material nicht geeignet, an Laternen zu halten. Dünner: "Da geht einmal der Wind durch, und schon brechen sie in der Mitte, oder ihre Befestigungslöcher reißen heraus." Was blieben, seien nur noch der unansehnliche Kabelbinder an der Laterne und am Boden liegende Plakate. Allein am Mühlenweg gebe es mehrere solcher Beispiele.

In der Tat sind die Plakate aus sprödem, gewellten Kunststoff. Der ist nicht so flexibel wie die früher verwendeten Pappe, auf die die Papierplakate aufgeklebt wurden. Für die Entsorgung der Plakate und Kabelbinder sind die Parteien verantwortlich, erläutert Roland Kissau vom Ordnungsamt der Stadt. "Sie haben bei uns eine Plakatierungserlaubnis beantragt und bekommen", berichtet er. In der Auflage dazu sei geregelt, dass die Plakate nach dem Wahlkampf wieder zu entfernen sind.

Parteien wie auch Vereine zahlen für das Aufhängen von Plakaten im Übrigen nicht. Für gewerbliche Veranstalter, wie etwa die der Bierbörse, sind sie hingegen gebührenpflichtig.

(büba)
 
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