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Jüchen
Die Händler in Jüchen werben mit Einkaufs-Sonntagen

Jüchen: Die Händler in Jüchen werben mit Einkaufs-Sonntagen
Die Hochneukircher Händler wie Takim und Seher Yaygir wollen um Kunden werben. Dazu planen sie wieder einen verkaufsoffenen Sonntag. Im Ortsteil Jüchen ist der nächste Sonntagseinkauf für den 5. Juli vorgesehen. FOTO: Lothar berns
Jüchen. Für Hochneukirch ist am 23. August - parallel zu "Jazz im Park" - nach langer Pause ein verkaufsoffener Sonntag geplant.

Eine Händlergemeinschaft fehlt in Hochneukirch - dennoch kämpfen die Geschäftsleute mit Wirtschaftsförderin Annika Schmitz für ihren Standort. "Wir haben einen ,Runden Tisch' gegründet, stellen zurzeit einen neuen Einkaufsführer mit Geschäften und Gastronomie in Hochneukirch zusammen", sagt Händler Bernd Weckauf. Zudem wollen bisher 13 Gewerbetreibende einen verkaufsoffenen Sonntag am 23. August organisieren. "Dazu nutzen wir die neue Reihe ,Jazz im Park'", sagt Wirtschaftsförderin Schmitz. Nach dem Konzert mit "Powerkraut" im Schmölderpark sollen die Besucher zwischen Adenauerplatz, Hochstraße und Nordring bummeln.

Dabei übernehmen die Hochneukircher eine Idee, die 2014 im Jüchener Zentrum funktioniert hat - obwohl auch der dortige Handel ohne Werbering agiert. Doch hat die Wirtschaftsförderin ebenfalls einen "Runden Tisch" installiert. Beim "Niederrheinischen Radwandertag" hatten Händler und Dienstleister geöffnet. Vom Marktplatz aus starteten Radler zu unterschiedlichen Touren und kehrten dorthin zurück. Zudem hatten die Geschäftsleute eine Jüchen-Rallye mit einer Verlosung konzipiert. "Die Resonanz war sehr gut - sowohl bei Kunden, als auch bei Händlern", so Annika Schmitz. Ein Beleg dafür: Weitere Geschäftsleute wollen bei der Neuauflage am ersten Sonntag im Juli dabei sein. "Bisher haben wir 30 Teilnehmer", sagt die Wirtschaftsförderin zufrieden.

Marktplatz und der Rewe-Markt bilden die beiden zentralen Punkte des Fahrrad- und Einkaufs-Aktionstages in Jüchen. "Am Markt wird wieder das Zelt des ,Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs aufgebaut", erläutert Annika Schmitz. Damit die Besucher dort verweilen können, werden Bierzelt-Garnituren aufgebaut; zudem gibt es Stände mit Snacks und Getränken sowie anderen Ausstellern. Auch die Stempelrallye mit Tombola ist erneut angedacht.

Für Hochneukirch haben die Planungen rund um den verkaufsoffenen Sonntag ebenfalls bereits begonnen. "Wir wollen Angebote für die gesamte Familie schaffen. Für Kinder wird am Adenauerplatz eine Hüpfburg aufgebaut, es gibt es Bastel- und Schminkaktionen", kündigt Annika Schmitz an.

Zum ersten Mal als Selbstständige dabei ist Anja Kremer. Die 50-Jährige hat im Dezember am Behrenhof ihr Geschäft "Fußkleid" eröffnet - dort verkauft sie Schuhe, Taschen, Gürtel, Sonnenbrillen und weitere Accessoires; eine Schusterei rundet das Angebot rund ums Schuhwerk ab. "Ich mache auf jeden Fall beim Sonntagseinkauf mit", kündigt die frühere Filialliterin im Einzelhandel an. Sie ist mit der Resonanz in Hochneukirch "sehr zufrieden".

Bernd Weckauf wünscht sich dagegen neue Impulse für das Siedlungszentrum Hochneukirch. "Es gibt hier immer noch viele Leerstände. Vollsortimenter und künftig auch noch der Drogeriemarkt - das zieht die Kunden in die Jüchener Mitte", lautet seine Einschätzung. Am 8. Juli wird die neue "dm"-Filiale an der Kölner Straße in Jüchen eröffnen. Doch die Hochneukircher wollen sich positionieren - mit Swing und Shopping am Sonntag.

(busch-)
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