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Stadt Kempen
Ausstellung zeigt Gefahren der Lichtverschmutzung auf

Stadt Kempen. "Besonders nach den schönen Erfahrungen zum Martinsfest mit seiner Vielfalt an leuchtenden Fackeln und dem grandiosen Abschlussfeuerwerk an der Kempener Burg klingt es absurd, für eine Ausstellung ,Rettet die Nacht' zu werben. Künstliches Licht hilft schließlich vielen Menschen, die dunklen, nasskalten Wintertage zu überstehen, bis endlich Mitte Januar die Nächte wieder spürbar kürzer werden." Das sagt Peter Jeske, Sprecher der Ortsgruppe Kempen-St. Hubert- Tönisberg im Naturschutzbund Nabu.

Wie aber die neue Ausstellung, die am heutigen Dienstag, 14. November, um 11 Uhr im Foyer des Kempener Rathauses eröffnet wird, belegt, gefährdet eine falsche Verwendung von Licht sowohl in der Menge als in der Qualität - die so genannte Lichtverschmutzung (Lichtsmog) - Menschen und Tiere. Die Fledermausfreunde speziell in St. Hubert werden zunächst an ihre nächtlichen Freunde in Haus und Garten denken, nachdenklich sollten indes alle werden, weil in stark beleuchteten Wohngegenden ein erhöhtes Krebsrisiko besteht.

Sachgerecht und verständlich werden in der Ausstellung, die bis zum 28. November zu den normalen Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen sein wird, die negativen Folgen dieser schädlichen Lichtnutzung aufgezeigt, aber anschließend auch praktikable Lösungen genannt: "Wir Menschen und unsere Mitlebewesen sind diesem Lichtsmog nicht hilflos ausgeliefert, sondern können sehr wohl Abhilfe schaffen , ohne im Dunkeln stehen zu müssen", erklärt Jeske.

Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsaktion der Nabu-Ortsgruppen Willich, Grefrath und Kempen-St. Hubert-Tönisberg.

Quelle: RP
 
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