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Gemeinde Grefrath
Etliche Angebote bei der Taschengeldbörse

Gemeinde Grefrath. Grefrather Politiker diskutierten über Jugendangebote und die Situation der Flüchtlinge in der Gemeinde. Von Manfred Baum

Etliche Themen wurden in der jüngsten Sitzung des Jugend-, Sozial- und Seniorenausschusses der Gemeinde Grefrath, der im Vituskindergarten in Oedt tagte, behandelt.

Georg Fasselt - CDU-Ratsherr und engagiert bei den "Perspektiven für Oedt" - berichtete ausführlich über die Entwicklung der Taschengeldbörse. Er betonte, dass die Vereinigung "Perspektiven für Oedt" nur die Plattform für die Börse sei und keine "Vermittlungsagentur" sein könne. 35 Jugendliche hätten sich gemeldet. Es habe vereinzelt auch Nachfragen aus anderen Orten gegeben. Das Mindestalter der Jugendlichen, die sich melden können, beträgt 14 Jahre. Weitere Informationen zur Taschengeldbörse gibt es auch im "Oedter Treff" an der Hochstraße in Oedt.

Vielfältig sind die Angebote der Jugendlichen. Georg Fasselt nannte Beispiele: Anita (15) aus Oedt möchte mit dem Hund Gassi gehen oder im Garten helfen. Robin (15) aus Grefrath möchte einkaufen und bietet Hilfe beim PC an. Hendrik (14) aus Oedt würde auch im Haushalt helfen, weil er das auch Zuhause häufiger gemacht hat. Lucas (15) bietet an, Fahrrad oder Roller zu reparieren. Die Fraktionen begrüßten die Börse. Der Flyer zur Taschengeldbörse soll noch einmal neu aufgelegt werden. Bürgermeister Manfred Lommetz will sich darum kümmern.

Mit Blick auf die Flüchtlingssituation in Grefrath berichtete Sozialamtsleiter Volkmar Josten, dass es im Antoniushaus in Mülhausen mehr Jugendliche und junge Erwachsene über 18 Jahre gibt, als zunächst angenommen wurde. Das habe eine Prüfung ergeben. Aus dem Ausschuss wurde nachgefragt, ob man möglicherweise am Grefrather Schulzentrum (bisheriger Standort der Container) Wohnungen für Flüchtlinge bauen könnte. Bürgermeister Lommetz erklärte: "Soweit sind wir noch nicht. Wir planen, zunächst am Reinersbach tätig zu werden." Volkmar Josten berichtete, dass es Kritik an der Gabionenwand vor der Flüchtlingsunterkunft an der Johannes-Girmes-straße 32 in Oedt gegeben habe. Es wurde im Ausschuss kurz diskutiert, ob man die Scheiben an der Einrichtung nicht abkleben sollte.

Der Ausschuss wird schon zu Beginn des kommenden Jahres das Angebot der Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung in NRW für Informationsveranstaltungen annehmen. Im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung wurde über die Ehrung der Ehrenamtler in der Niersgemeinde zu Beginn des neuen Jahres beraten.

Quelle: RP
 
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