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Illegale Ware aus den Niederlanden
Rentner versteckt Schmuggel-Zigaretten unter Bratpfannen

Kempen: Rentner versteckte Schmuggelzigaretten unter Bratpfannen
Im Zwischenlager des Rentners wurde weitere Schmuggelware beschlagnahmt. FOTO: Zollfahndung Essen
Krefeld. Das Zollfahndungsamt Essen hat 360.000 Schmuggelzigaretten beschlagnahmt. Ein Rentner hatte versucht, die illegale Ware aus den Niederlanden einzuführen und an Abnehmer in Krefeld und Mönchengladbach zu verkaufen. 

Ein 69-jähriger Rentner wurde bei der Einreise aus den Niederlanden mit mehreren Tausend unversteuerten Zigaretten erwischt. Der Zugriff, den die Polizei jetzt erst bekannt gab,  war bereits Anfang April erfolgt.

Zuvor hatte das Zollfahndungsamt Essen mehrere Monate lang ermittelt und dabei herausgefunden, dass der Rentner die unversteuerten Zigaretten in einer Lagerhalle in den Niederlanden persönlich abholte und in ein Zwischenlager nach Kempen brachte.

Von dort verkaufte er die illegalen Zigaretten an deutsche Abnehmer im Raum Krefeld/Mönchengladbach.  Der Senior hatte nach Angaben der Polizei bereits Erfahrung im Zigarettengeschäft, er war bereits mehrfach einschlägig in Erscheinung getreten.

Steuerschaden von 55.000 Euro

Anfang April schlugen die Fahnder dann zu und fanden mehr als 99.000 Schmuggel-Zigaretten unter einer Tarnladung Bratpfannen. Weitere 258.000 illegale Zigaretten, die Mehrheit davon von der Marke "Jin Ling", wurden anschließend bei der Durchsuchung seines Zwischenlagers beschlagnahmt. Der Rentner blieb auf freiem Fuß. Der Steuerschaden beläuft sich auf circa 55.000 Euro.

"Es scheint so, als habe dieser fast 70-jährige Mann aus seiner kriminellen Vergangenheit überhaupt nichts gelernt", so Regierungsdirektor Hans-Joachim Brandl, Leiter der Zollfahndung Essen.

(tak)
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