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Stadt Kempen
Peterstraße: Seit gestern steht der Kran

Stadt Kempen. Der Rohbau beginnt bald, im Frühjahr 2017 soll der Gebäudekomplex fertig sein. Von Heiner Deckers

Die Bauarbeiten an der Peterstraße schreiten mit Riesenschritten voran. Am großen roten Kran, der gestern aufgebaut wurde, blieb so mancher Passant stehen und beobachtete das Geschehen. "Die Grube ist fast fertig ausgehoben. An den Rändern hängen die Schläuche, um das Grundwasser abzusaugen", sagte Projektleiter Axel Schmitz vom Unternehmen Ralf Schmitz auf Anfrage der Rheinischen Post. Sobald die Grube vollständig präpariert ist, geht es mit dem Rohbau voran. "Der wird uns bestimmt ein halbes Jahr in Anspruch nehmen", sagte Schmitz weiter. Vorausgesetzt natürlich, dass es nicht doch noch zu einem größeren Wintereinbruch kommt. Ein solcher könnte den Zeitplan durcheinander wirbeln.

Bisher ist man genau in den Zeiträumen, die Schmitz zu Beginn des Bauprojekts angekündigt hat. Die Fertigstellung ist für das erste Halbjahr 2017 ins Auge gefasst. Das Kostenvolumen liegt bei rund sechs Millionen Euro. Blickfang für viele Kempener und Auswärtige ist nach wie vor die Fassade, die vom ehemaligen Haus Peterstraße 20 übrig geblieben ist. Die Firma Schmitz hat sie beim Abriss speziell gegen Einsturz gesichert. Sie wird im Lauf des Jahres in den Neubau integriert. Das ist das Ergebnis eines Kompromisses, den Kempens Politik und Verwaltung mit dem Unternehmen Schmitz getroffen hat. Das Rheinische Amt für Denkmalpflege des Landschaftsverbands Rheinland hatte sich seinerzeit sogar dafür ausgesprochen, das Haus komplett zu erhalten. Dem stimmte die Kempener Politik aber letztendlich nicht zu. Direkt hinter die Fassade, so die Planung, kommt ein Treppenhaus mit einem Aufzug, über den der komplette Neubau erschlossen werden soll. In dem Gebäudekomplex entstehen 13 hochwertige Eigentumswohnungen, die zwischen 74 und 153 Quadratmeter groß sind. Der niedrigste Kaufpreise liegt nach Auskunft der Firma Schmitz bei 299.000 Euro. Das Gros der Wohnungen soll um die 80 Quadratemeter groß sein, die auf zwei bis drei Zimmer aufgeteilt werden. Die Vermarktung ist in den Augen des Projektors kein großes Problem, trotz des hohen Kaufpreises. Der war auch schon Klosterhof kein Hindernis. Erste Interessenten haben bereits nachgefragt.

Quelle: RP
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