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Kevelaer
Pichlers wilder Ritt über die Kirmes

Kevelaerer Kirmeseröffnung - Bürgermeister testet Fahrgeschäfte
Kevelaer. Der Rummel in der Marienstadt wurde mit Sonnenschein und vielen Besuchern eröffnet. Die abwechslungsreiche Auswahl bietet sowohl gemütliche Snack- und Losbuden, als auch wilde Fahrgeschäfte, die der Bürgermeister selbst getestet hat. Von Christoph Kellerbach

Donnerstag war das perfekte Kirmeswetter. Die Sonne strahlte hell und warm vom Himmel herab und bereits um 10.30 Uhr, eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Beginn der Aktivitäten, standen bei einigen Fahrgeräten große Menschenmassen an, um auch ja die Ersten sein zu können. Für den neuen Bürgermeister Dr. Dominik Pichler war es an diesem Tag das erste Mal, dass er den Rummel eröffnen durfte.

41 Meter hoch und 125 Stundenkilometer schnell – das Jekyll & Hyde. Davon ließ sich Bürgermeister Dr. Dominik Pichler (links) nicht abhalten und testete das wilde Fahrgeschäft. Sein Fazit: „Ein tolles Gerät. Nur zu empfehlen. Ein super Ding da oben und es wirbelt einen gut durch die Gegend!“ FOTO: Seybert, Gerhard (seyb)

Nachdem er bereits am Abend zuvor mit den Schaustellern bis in die Nacht gefeiert hatte, stand er um 11 Uhr zusammen mit Dirk Janßen, dem Vorsitzenden des Schaustellerverbandes des Kreises Kleve-Geldern, vor Kevelaers höchster Attraktion: Jekyll & Hyde.

Nach einer Einstimmung durch die Musikgruppe der "Swingenden Doppelzentner" begrüßte Janßen die "Geselligen Vereine", welche mit der festgebenden Vereinigung, dem Bürgerschützenverein, vor Ort waren. Pichler zeigte sich erfreut darüber, dass mit dem Wetter alles geklappt hat, und beschloss seine Ansprache traditionell mit "Völ Glöcks met de Kermes!" Aber noch eine weitere Tradition übernahm er, nämlich die, dass er wie sein Vorgänger Dr. Axel Stibi erst einmal die wildesten Geräte besucht, um zu zeigen, wie schwindelfrei er ist.

Bürgermeister Dominik Pichler begrüßte zum Auftakt am Donnerstagmorgen zahlreiche Besucher. FOTO: Seybert

Die erste Station war natürlich Jekyll & Hyde, "welches 41 Meter hoch und 125 Stundenkilometer schnell ist", verriet Betreiber Bethel Thelen. "Dabei wirken Fliehkräfte von vier G auf den menschlichen Körper ein. Rasend schnell, freier Fall, aber absolut sicher!" Pichler lobte nach dem wilden Ritt: "Ein tolles Gerät. Nur zu empfehlen. Ein super Ding da oben und es wirbelt einen gut durch die Gegend!"

Das zweite und letzte wilde Fahrgeschäft, welches besucht wurde, war der "Rocket", welcher in einer sich drehenden Sitzgruppe 24 Meter in die Höhe erhob. "Ich erwarte die Hölle", war Bürgermeister Pichlers knapper Kommentar vorab. Nach dem durchgedrehten Erlebnis fand er: "Das drückt einem ordentlich den Magen rein. Die Fahrt ist absolut zu empfehlen, außer man hat vorher etwas gegessen. Hervorragend!" Das war es dann auch schon mit dem eigentlich wilden Ritt des neuen ersten Mannes von Kevelaer.

Gehört zum Kirmesstart dazu: der traditionelle Fassanstich. FOTO: Seybert, Gerhard (seyb)

Der diesjährige Festkettenträger Norbert Platzer und sein Bruder und Adjutant Günther waren da etwas weniger wild drauf. Sie drehten einfach gut gelaunt ein paar Runden auf dem Kinderkarussell.

Aber das zeigt auch, dass bei der Kirmes 2016 wieder für jeden Geschmack etwas dabei ist. Große, wilde Fahrtgeschäfte, Los- und Snackbuden. Von Fluggeräten für die Kleinen, bis hin zu zentrifugalen Höllenmaschinen gibt es alles, was das Herz höher schlagen lässt.

"Bei dem Wetter, das wir haben, wird das hier eine Super-Kirmes. Ich kann nur jedem empfehlen vorbei zu kommen. Es lohnt sich!", meinte Bürgermeister Dr. Dominik Pichler abschließend, denn bis "Montag, den 9. Mai geht die Kirmes noch und bis dahin ist hier jede Menge los!"

Quelle: RP
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