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Parookaville 2017
80.000 Menschen feierten am Freitagabend beim Festival

Video: Parookaville 2017 – so war der erste Tag
Weeze. Das Parookaville öffnet die Tore zum Hauptgelände. Die Gäste freuen sich auf ein Wochenende mit Wahnsinn, Liebe und purer Glückseligkeit.

Punkt 14 Uhr war es am Freitag so weit: Die zehntausenden Besucher der fiktiven Stadt "Parookaville" betraten das Hauptgelände des Festivals. Bis zu 80.000 werden es am Wochenende sein, die das ausgetüftelte Eventkonzept mit Kirche, Polizeistation, Shoppingmeile und jeder Menge elektronischer Tanzmusik beleben werden.

Der erste Weg führt dabei oft zum "Einwohnermeldeamt" – wie bei Astrid und Daniel Berkenkopf. Sie sind aus dem Sauerland extra an den Niederrhein gereist. "Es ist unser erstes Festival", geben die Stadtneulinge dabei offen zu. "Das haben wir uns gegenseitig zum 40. Geburtstag geschenkt", so Daniel Berkenkopf weiter - auch wenn seine Frau erst im September ihren Ehrentag feiert.

Erstmals auf dem Parookaville-Festival

Die Musik und die Berichte aus den Medien haben sie hier her geführt. Stolz halten sie ihren ersten Pass mit Visumsstempel in der Hand. "Es ist einfach super hier", sagen sie begeistert. Spezielle Pläne haben sie allerdings noch nicht. Das Angebot ist neben einer Kirmes mit Achterbahn, Swimmingpool und zwei riesen Hauptbühnen gespickt mit Superlativen. So wie das Programm. Der französische DJ David Guetta steht beispielsweise auf der Wunschliste von Astrid und Daniel Berkenstein.

Die Hauptbühne ist in diesem Jahr noch gewaltiger: eine Art futuristisches Umspannwerk, dass mit viel Licht- und Pyrotechnik die Bässe in ein tanzendes Menschenkollektiv verwandeln.

DJ Will Sparks eröffnete Parookaville

Darauf freut sich auch Michael Pacholek. Zum dritten Mal zieht es ihn nach Parookaville. "Ich liebe dieses Festival", sagt er. Anfänglich sei sein Trupp nur zu dritt gewesen. Inzwischen konnte er bis zu neun Freunde aus seiner Heimat Recklinghausen für das Event begeistern. Die Hauptbühne sei dabei immer eine große Überraschung. Denn: Das Aussehen bleibt meist bis zur Eröffnung geheim – darauf legten die Veranstalter besonderen Wert. Der australische DJ Will Sparks hatte hier das Los gezogen, die Veranstaltung um 15 Uhr eröffnen zu können. 

Ein anderes Ziel haben Sandra Steinegger und Thomas Berg aus Köln. Neben dem Sprung vom Bungeeturm werden sie in der festivaleigenen Kirche heiraten. Auch sie sind zum ersten Mal beim Parookaville. Wenn es hier vor dem Altar klappt, soll das "Ja"-Wort in der Realität folgen.

"Auch wenn wir erst seit Februar zusammen sind", schmunzelt Sandra Steinegger – ganz gemäß dem Motto "Wahnsinn, Liebe und pure Glückseligkeit." Das setzen die Gäste vorbildmäßig um: Ob verkleidet, mit Farbe bemalt oder Blumenkränzen in den Haare. Die Stimmung ist ausgelassen in der temporär größten Stadt am Flughafen Weeze – alle Staus und Ärgernisse der Anreise sind da längst vergessen.

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