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Kevelaer
Twisteden: Täter flüchteten vermutlich ohne Beute

Kevelaer. Die Ermittler kommen bei Überfällen auf Geldautomaten kaum nach. Nachdem in der Nacht zu Mittwoch, wie berichtet, ein Automat in Twisteden gesprengt wurde, wollten unbekannte Täter in der Nacht zu gestern die Volksbank-Filiale in Kalkar-Wissel ausrauben. Die Kriminellen wurden aber offenbar gestört und machten sich aus dem Staub.

In beiden Fällen hat die Polizei momentan noch keine heiße Spur. Mit im Boot ist auf jeden Fall das Landeskriminalamt (LKA), das eine Sonderkommisson wegen der vielen Überfälle eingerichtet hat. "Die Spuren werden jetzt ausgewertet und Quervergleiche zwischen den Taten hergestellt", erläutert Polizeisprecher Manfred Jakobi. Wie berichtet, war beim Sprengen des Automaten in Twisteden ein erheblicher Schaden am Gebäude entstanden. Beute hätten die Täter aber vermutlich nicht gemacht, so die Polizei. Offenbar war es gelungen, den Automaten zu sprengen, aber den Tresor nur teilweise. Einige Geldschiene seien verschmort aufgefunden worden, aber vermutlich wären die Diebe gar nicht richtig an das Bargeld herangekommen.

Nach dem Vorfall hatte Klaus Wessels, Prokurist der Volksbank an der Niers, bereits angekündigt, dass die Bank "diverse Maßnahmen" einleiten werde, um die Anlagen zu sichern. Auch Peter Bauland, Sprecher der Sparkasse Krefeld, berichtet, dass es in dieser Frage eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei gebe. Das LKA rät, Geldautomaten mit Farbpatronen auszurüsten, die bei einer Sprengung die Scheine unbrauchbar machen.

(zel)
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