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Kevelaer
Umbenennung kostete Emmerich 16.700 Euro

Bislang hat erst eine einzige Stadt im Kreis Kleve ihren Namen geändert. 2001 wurde Emmerich zu "Emmerich am Rhein". Die Kommune wollte damit die Lage am Rhein mehr in den Fokus rücken und weg vom reinen Image der Grenzstadt.

Die Änderung des Namens ist dem Bürgermeister längst in Fleisch und Blut übergegangen. "Wenn mich jemand fragt, wo ich wohne, sage ich natürlich: Emmerich am Rhein", erläutert Peter Hinze. Zwar lasse es sich kaum in konkreten Zahlen ausdrücken, ob und was die Änderung der Stadt gebracht habe. "Aber der neue Name hat ein positives Gefühl transportiert, daher legen wir schon Wert darauf, dass auch der volle Stadtname genannt wird", sagt der Bürgermeister.

Auf Tourismusmessen habe sich gezeigt, dass die Besucher durch den Zusatz "am Rhein" schon gleich eine direkte Verbindung zu der Stadt hatten, auch wenn sie noch nie von Emmerich gehört haben. Auch die Vermarktung sei mit dem Begriff einfacher. 16.700 Euro hatte Emmerich seinerzeit für die Umbenennung zahlen müssen, der Löwenanteil von 15.700 Euro fiel dabei für die Änderung der Ortsschilder an, der Rest für Briefpapier, Siegel oder Stempel.

Die Hinweis-Schilder an der Autobahn wurden übrigens nicht geändert. Dort steht immer noch schlicht "Emmerich". Die Änderung der Schilder sei der Behörde StraßenNRW zu teuer gewesen, erläutert Bürgermeister Peter Hinze.

(zel)
 
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