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Serie Unsere Schönsten Radtouren
Die Brückentour entlang des Rheins

Serie Unsere Schönsten Radtouren: Die Brückentour entlang des Rheins
Das Luftbild der Stadt Rees lässt die Idylle entlang des unteren Niederrheins erahnen. Kleine Ortschaften und prächtige Naturgebiete wechseln sich ab. FOTO: Privat
Kleve. Von Emmerich nach Rees und wieder zurück verläuft die letzte Tour unserer Serie. Zweimal wird der längste Strom Deutschlands überquert. Auf beiden Rheinufern wechseln sich Naturschauspiele und kleine Ortschaften ab. Von Kilian Treß

Niederrhein Über zwei Rheinbrücken entlang des größten deutschen Stroms mit fantastischen Blicken auf die entgegengesetzte Flussseite - das ist die Wasserroute des Naturschutzbundes Niederrhein (Nabu). Entlang der Tour werden Emmerich, Dornick, Praest, Bienen, Esserden, Rees, Obermörmter, Hönnepel, Wissel und wieder Emmerich angefahren. Es geht zumeist über Radwege, Die Stecke ist etwa 50 Kilomter lang.

Die Rundtour am Niederrhein beginnt am Bahnhof in Emmerich. Von dort führt die Route in südöstlicher Richtung aus der Stadt bis an die "Dornicksche Ward". Entlang dieser typischen Auenlandschaft mit frischen Wiesen, Auwaldrelikten und Stillgewässern geht es weiter bis Dornick. Von dort folgt die Route dem Verlauf des Bienener Altrheinbogens über Praest ins malerische Bienen. Das im 16. Jahrhundert entstandene Altwasser ist eine nahezu einmalige Auenlandschaft, in der sich zahlreiche gefährdete Pflanzen und Tiere zu Hause fühlen.

In südlicher Richtung verläuft die Route zur Weggabelung "Grietherbuscher Straße/Zur Rosau". Dort besteht die Möglichkeit, rechts Richtung Grietherorter Altrhein und Griethort abzubiegen, um mit der Fähre nach Grieth überzusetzen und so die Tour um etwa die Hälfte verkürzen.

Um die gesamte Strecke zu absolvieren, geht es weiter über Esserden Richtung Reeser Rheinufer. Weiter geht es im weiteren Verlauf des Rheinradwegs. Bevor die Route dem Rhein den Rücken kehrt, gibt es von dieser Seite noch einmal die Möglichkeit, einen Blick auf das gegenüberliegende Ufer und das Natura-2000-Gebiet Reeser Eyland zu werfen.

Weiter geht es über Obermörmter gen Hönnepel. Dabei wird Niedermörmter rechts liegen gelassen. Südlich von Hönnepel biegt die Route rechts wieder auf den Rheinradweg Richtung Rhein. Diesem Weg folgen, bis man nördlich von Hönnepel auf die Niederrheinroute wechseln kann.

Vorbei am Freizeitpark "Wunderland Kalkar" geht es durch das Natura-2000-Gebiet "Wisseler Düne".

Hier erstrecken sich Flusssanddünen, die schon vor 100 Jahren als besonderer Landschaftsausschnitt bekannt waren und 1935 als eines der ersten Gebiete im Rheinland unter Naturschutz gestellt wurden.

Das mittelalterliche Stadtbild Kalkars ganz in der Nähe lohnt zudem einen Umweg. In nördlicher Richtung geht es weiter auf der Niederrheinroute zurück nach Emmerich. Dabei erstreckt sich durch die niederrheinische Landschaft linkerhand die "Kalflack". Der lange, gut erhaltene Altrheinarm zwischen Emmericher Eyland und Wissel mündet unweit der Emmericher Rheinbrücke in den Rhein, hat aber keine direkt Anbindung mehr an denselben. Über die Rheinbrücke geht es zurück zum Emmericher Bahnhof.

Quelle: RP
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