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Kleve
Rouenhoff besucht die Erich Tönnissen GmbH

Kleve. Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der CDU-Bundestagskandidat Stefan Rouenhoff die Bauunternehmung Erich Tönnissen GmbH in Kleve. Begleitet wurde er vom Vorsitzenden der CDU-Ratsfraktion, Wolfgang Gebing. Das mittelständische Familienunternehmen mit rund 130 Mitarbeitern ist nach eigenen Angaben das größte Bauunternehmen im Kreis Kleve.

Der kaufmännische Leiter Frank Smola und Werksleiter Peter van Lier führten ihre Besucher aus der Politik durch die Fertigteilproduktion. Mit Geschäftsführerin Jutta Tönnissen und Frank Smola sprach Rouenhoff im Anschluss über die Situation des mittelständischen Familienunternehmens und die Erwartungen an die Politik.

Ein großes Problem des Unternehmens ist der Mangel an geeigneten Auszubildenden. Stefan Rouenhoff diskutierte mit Smola und Tönnissen über mögliche Lösungsansätze. Ein weiteres Thema war die Reform der Erbschaftssteuer. Smola betonte, dass eine klare Regelung erforderlich sei. Die vorhandenen Unsicherheiten würden wichtige Entscheidungsprozesse erschweren. Rouenhoff betonte, dass eine Neuregelung die Leistungsfähigkeit der mittelständischen Wirtschaft nicht schwächen dürfe. Hiervon hingen viele Arbeitsplätze ab.

Smola und Tönnissen wiesen auch auf den bürokratischen Aufwand durch die Dokumentationspflichten im Rahmen des Mindestlohngesetzes hin. Dieser Aufwand sei in der Baubranche unnötig, insbesondere da hier bereits seit vielen Jahren ein Mindestlohn gelte, der deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn läge.

Smola regte weiterhin an, die Abschaffung der Meisterpflicht in einigen Berufen zurückzunehmen, nicht zuletzt angesichts festzustellender Qualitätsprobleme. Weitere Themen waren die Vergabeverfahren im Bereich des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW sowie die aus Firmensicht unzureichende Geschwindigkeit bei der Realisierung zentraler Projekte der Verkehrsinfrastruktur.

Rouenhoff zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Klever Familienunternehmens. Rouenhoff.

Die Unternehmensführung und Rouenhoff vereinbarten, den Gesprächsfaden auch in Zukunft fortzuführen.

Quelle: RP
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