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Triathlon
700 Aktive beim GochNess-Triathlon

Triathlon: 700 Aktive beim GochNess-Triathlon
Nach dem Schwimmen schnappten sich die Aktiven das Rennrad, ehe am Ende auch noch gelaufen wurde. FOTO: Evers Gottfried
Kleve. Ausrichter TV Goch organisierte ein gelungenes Event. Teilnehmer mussten Schwimmen, Radfahren und Laufen. Von Per Feldberg

Weiträumig waren am Sonntagmorgen bereits zu früher Stunde die Straßensperren rund um das Naturfreibad Gochness errichtet worden und stellten somit zahlreiche Sonntagsausflügler vor mitunter größere Orientierungsprobleme. Den Grund dafür sah man dann, wenn man weiter Richtung Eingang des Bades ging. Bereits am frühen Morgen waren zahlreiche Nachwuchsathletinnen und -athleten auf dem Rennrad bzw. auf der Laufstrecke unterwegs. Sie gehörten zu den ersten Startgruppen, die am nun bereits zum sechsten Male ausgetragenen "GochNess-Triathlon" des TV Goch teilnahmen. Insgesamt gingen gestern rund 700 Starterinnen und Starter in den unterschiedlichsten Wettkampfklassen ins Wasser, dann aufs Rad und abschließend zum Laufen auf die malerischen Strecken rund um das Gocher Erlebnisbad.

"Mit der Anzahl sind wir zufrieden. Eine gleichzeitig in Krefeld stattfindende Veranstaltung hat uns vielleicht die ein oder andere Anmeldung gekostet", erklärte zufrieden Jochen Janssen, Initiator und Organisationsleiter der TriathlonVeranstaltung. "Mein Mitorganisator Andreas Lötz und ich werden hier von 150 Helferinnen und Helfern des TV Goch unterstützt. Zudem erfahren wir tolle Unterstützung durch die Klever Verkehrskadetten, die Freiwillige Feierwehr Goch, den Pfadfindern aus Kapellen, den Klever Kanuten, der DLRG, dem Malteser Hilfsdienst und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Gochness. Ohne ihre Unterstützung könnten wir diese Großveranstaltung nicht durchführen. Ihnen allen möchte ich nochmals meinen Dank für ihr Engagement aussprechen."

Die Triathleten stürzten sich bei sonnigen Temperaturen in die Fluten. FOTO: Gottfried Evers

Zudem waren die Arzte Dr. Roland Hilgenpahl und Andreas Lötz, selbst in der Triathlonabteilung des TV Goch erfolgreich aktiv, zur medizinischen Unterstützung vor Ort. "Sorgen um die Teilnehmer bei diesen Temperaturen mache ich mir eigentlich nicht. Alle Starterinnen und Starter wissen um die Herausforderungen des Triathlonsportes und sind zumeist auch entsprechend gut vorbereitet. Das wichtigste war eine ausreichen Flüssigkeitszufuhr", begleitete Dr., Hilgenpahl entspannt die gerade laufenden Wettbewerbe.

Überhaupt spielte das Thema Sicherheit für Orga-Chef Janssen eine sehr wichtige Rolle. "Deshalb lassen wir die jüngeren Aktiven auch im Hallenbad schwimmen. Einige von ihnen sind noch ein wenig unsicher im Wasser. Wir wollen die Kinder nicht dem Stress des unbekannten Freiwassers aussetzen, sondern sie in ihrer bisher gewohnten Umgebung schwimmen lassen".

Auch für die Rennräder gab es einen Sicherheitscheck. Hier nahmen Kampfrichter des Triathlonverbandes NRW alle Zweiräder ab. "Als erstes achten wir darauf, dass der Helm in Ordnung ist und der Kinnriemen vernünftig sitzt. Zudem werden die Räder auf ihre Verkehrssicherheit geprüft. Bei den Kindern und Jugendlichen wird zudem der Laufweg, also die Wegstrecke pro Pedalumdrehung gemessen, damit die Nachwuchssportler nicht zu früh mit zu großen Gängen hantieren."

Bei den spektakulären Wasserstarts im Freiwasser des Gochness und der anschließenden Schwimm-distanz wurden die Sportlerinnen und Sportler von Booten des Klever Kanuclubs und der DLRG begleitet, sodass auch hier im Ernstfall sofort hätte geholfen werden können.

Am frühen Nachmittag frischte es etwas auf und Wolken verdeckten die bis dato brennende Sonne. Den Teilnehmern war es egal. Sie sorgten mit tollen Leistungen in einem perfekt organisierten Umfeld wieder für eine rundum gelungene Veranstaltung.

Quelle: RP
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