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Tischtennis
Bärenstark: Umemura mit makelloser Bilanz

Kleve. 2. Liga: TTVg. WRW Kleve - TSV Schwarzenbek 6:3. Für die Zweitligadamen von WRW Kleve gab es am letzten Hinrundenspieltag gegen den TSV Schwarzenbek gleich mehrfachen Grund zur Freude. Zum einen beendeten sie ihre Durststrecke von drei Spielen ohne Sieg. Zum anderen blieb Spitzenspielerin Aya Umemura gänzlich ungeschlagen. Von Liza-Marie Siegmund

Nach den Doppeln - Umemura und Yuko Imamura gewannen ihre Partie, während Judith Hanselka und Ersatzspielerin Maria Beltermann ihre verloren - ging es an den vorderen Positionen eng zu. Imemura gewann ihre erste Begegnung gegen Vivien Scholz nach langem Kampf mit 3:1, während Imamura gegen Trifonova nach 2:1-Satzführung noch 2:3 verlor.

Danach hatten die Gastgeberinnen die erste, deutliche Führung auf dem Schläger. Hanselka kam souverän zu einem Erfolg über Steffi Erxleben, und parallel ging auch Beltermann gegen Bianca Dahlke mit 2:0 in Führung. Doch diese sollte nicht reichen. Am Ende unterlag die eigentliche Regionalligaspielerin im entscheidenden Satz zum 3:3-Zwischenstand.

Zum Showdown stiegen die beiden ungeschlagenen Umemura und Polina Trifonova zu Beginn des zweiten Einzeldurchgangs in die Box, wobei Trifonova der bessere Start glückte. Sie verbuchte den ersten Satz auf ihrem Konto. Erst ein Mal zuvor war Umemura in der Hinrunde mit 0:1 in Rückstand geraten. Das Spiel entwickelte sich auch weiterhin eng, wobei die Durchgänge zwei und drei mit 11:9 an die Kleverin gingen. Der Erfolg war danach nur noch Formsache, so dass Umemura der 14. Sieg in Folge gelang.

Am Nebentisch entwickelte sich die Partie zwischen Imamura und Scholz zu einer klaren Angelegenheit der Bundesranglistensiegerin, so dass die Spielstandanzeige ein 5:3 zeigte. Und diesen Matchball ließ sich Hanselka nicht vom Schläger nehmen. Im Gegenteil: Mit einem 11:0 startete sie in das Duell gegen Dahlke und kam über ein 11:9 und 11:7 zum Sieg.

Regionalliga: TTVg. WRW Kleve II - SC Blau-Weiß Ottmarsbocholt 5:8. "Die Niederlage war unnötig", ärgerte sich Verena Bauer über den Verlauf der Partie, die mit einem 0:2 aus den Doppeln schon denkbar ungünstig begann. Besonders die Pleite von Pia Dorißen und Maria Beltermann mit 10:12 im Entscheidungssatz war dabei unglücklich für die Gastgeberinnen, die diesem Rückstand fortan hinterherliefen.

Ildiko Imamura gewann ihr Duell gegen Katja Schmidt zunächst genauso souverän wie Beltermann ihre gegen Ellen Bispinghoff an den hinteren Positionen. Für Mannschaftsführerin Beltermann war es übrigens die zweite Partie an diesem Tag, denn zuvor hatte sie bereits in der 2. Bundesliga mitgewirkt (6:3 gegen den TSV Schwarzenbek) und ihr Einzel dort nur knapp verloren. Bauer und Dorißen aber unterlagen in ihren Duellen zum 2:4.

Überraschend musste Imamura dann ihre erste Einzelniederlage überhaupt hinnehmen. Gegen Ingrida Preidziute hatte sie nach zwei engen Sätzen mit 0:3 das Nachsehen. Dennoch glichen Bauer und Dorißen den Misserfolg ihrer sonst so verlässlichen Spitzenspielerin zum 4:5 aus, ehe das Spiel ganz kippte.

Im Entscheidungssatz hatte Beltermann es auf dem Schläger, die Partie zum Ausgleich zu bringen. Doch unterlag sie mit 11:13 und konnte das 4:6 nicht verhindern. "In dem Moment war klar, dass es kaum noch zu einem Punktgewinn für uns reichen würde", so Bauer. "Das hatte nicht Maria zu verschulden, sondern Grund war der Rückstand, den wir noch aus den Doppeln mitschleppten. Hier waren wir einfach noch mal nah dran am Ausgleich."

Beim Stande von 5:7 - Dorißen hatte zuvor gegen die starke Preidziute verloren und Imamura sich einen Sieg über Bispinghoff erkämpft - war es dann Bauer, die nach einer 2:0-Satzführung im Entscheidungssatz das Nachsehen hatte und das 5:8 nicht verhindern konnte.

Quelle: RP
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