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Lokalsport
Frauen kämpfen beim Budenzauber

Kleve. Am Sonntag lädt der VfR Warbeyen zum traditionellen Hallenfutsalkreispokal nach Kellen ein. Von Maarten Oversteegen

Die Winterpause ist für die Balltreter im Kreis Kleve nicht nur eine Zeit der Regeneration und Ruhe, sondern auch die Saison der Hallenfußballturniere. In den letzten Wochen spielten bereits die Herren und zahlreiche Juniorenmannschaften um die Titel beim Budenzauber. Auch die besten Damenmannschaften der Region duellieren sich am Sonntag ab 11 Uhr in der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums im Futsal. Die Organisation des Turniers übernimmt in diesem Jahr der VfR Warbeyen, der selber ebenfalls mit der Landesliga-Mannschaft antreten wird. "Das wird eine ganz interessante Geschichte. Für die meisten ist das Turnier der Beginn der Rückrunde. Wir freuen uns sehr", sagt Detlef Janssen, Mitorganisator und Trainer des VfR. Neun Mannschaften werden sich im Zuge des Turniers im Modus "Jeder gegen Jeden" gegenüberstehen.

"In der Halle kann alles passieren; die Spiele dauern nur acht Minuten. Bei diesem Modus gibt es kaum Favoriten", sagt Warbeyen-Coach Ulrich Goris. Dennoch dürfte Landesligist Viktoria Winnekendonk als Titelverteidiger ambitioniert in das Turnier gehen; auch der SV Walbeck und der VfR Warbeyen schnitten in den letzten Jahren konstant gut ab. "Das Turnier ist auch für uns immer wieder schön. Es passt zur Vorbereitung, man kann sich mit Vertretern anderer Vereine austauschen und trifft auch viele bekannte Gesichter", sagt Goris.

Am Sonntag werden insgesamt 32 Partien gespielt werden, der Ball ist sprungreduziert und auf dem Feld stehen pro Mannschaft nur vier Feldspieler und ein Torwart. Das Spielgeschehen ist schnell und voller Wendungen, weshalb die Futsal-Turniere auch insbesondere für die Zuschauer spannend sind: "In den letzten Jahren war das Turnier immer gut besucht. Das wird in diesem Jahr bestimmt nicht anders sein", sagt Janssen. Neben den favorisierten Teams folgen auch die Frauenmannschaften vom TSV Weeze, dem SV Donsbrüggen, den Sportfreunden Broekhuysen, der Alemannia Pfalzdorf, dem SV Veert und dem TSV Wachtendonk-Wankum der Einladung.

Dennoch macht eine Entwicklung den Veranstalter Sorgen: "Leider müssen wir feststellen, dass sich in den letzten Jahren stetig weniger Mannschaften bei dem Turnier angemeldet haben", sagt Janssen. Deshalb sei es in diesem Jahr nicht mehr möglich gewesen, zwei Gruppen antreten zu lassen. Nun spielen die Teams in einer großen Gruppe gegeneinander. Der Grund für die Abstinenz einiger Vereine sei das Verletzungsrisiko in der Halle: "Natürlich haben wir wegen der Verletzungsgefahr manchmal auch gemischte Gefühle", sagt Janssen, aus dessen Mannschaft sich im letzten Jahr beim Futsal-Turnier zwei Spielerinnen mit einem Bänderriss in die Verletzungspause verabschiedet haben. "Wir hoffen alle sehr, dass sich keiner verletzt", sagt Janssen. Diese Gefahr dürften die Spielerinnen ohnehin ausblenden, wenn sie - angestachelt vom dicht am Spielfeldrand sitzenden Publikum - um den Sieg kämpfen.

Quelle: RP
 
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