| 00.00 Uhr

Lokalsport
Mehinovic-Treffer reicht nicht zum Sieg

Lokalsport: Mehinovic-Treffer reicht nicht zum Sieg
Linksverteidiger Kai-Robin Schneider (l.), der gestern eine starke Leistung zeigte, im Kopfballduell mit Meerbuschs Kapitän Semir Purisevic. FOTO: Klaus-Dieter Stade
Kleve. Fußball-Oberliga: SV Hönnepel-Niedermörmter muss sich gegen den TSV Meerbusch mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Luca Plum handelt sich kurz vor Schluss nach einem Schlag die rote Karte ein. Von Hans-Gerd Schouten

Für den SV Hönnepel-Niedermörmter hat es zum Saisonauftakt nicht zu einem Sieg gereicht. Die Mannschaft von Trainer Daniel Beine musste sich gegen den TSV Meerbusch mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Ajdin Mehinovic brachte die Heimelf in der 33. Minute in Führung, Sergen Sezen sorgte Mitte der zweiten Spielhälfte für den gerechten Ausgleich.

Beine war mit der gezeigten Leistung zufrieden: "In einer intensiven Partie haben wir alles in die Waagschale geworfen. Die jungen Leute haben gut eingeschlagen." Sein Gegenüber Robert Palikuca: "Wir wussten, dass wir schwierige Verhältnisse vorfinden. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, letztendlich hat es aber nicht zum Sieg gereicht."

Die Begegnung begann mit einem Paukenschlag. Bereits nach acht (!) Sekunden hatte Kapitän Andre Trienenjost die erste gute Gelegenheit auf dem Fuß. Seinen Schuss aus halbrechter Position konnte Keeper David Platen aber abwehren. Die nächste Möglichkeit für die furios startende Hö.-Nie.-Elf hatte wenig später Tim Seidel, der ebenfalls am Gäste-Schlussmann scheiterte.

Dann aber machte der Gast auf sich aufmerksam, Stefan Galster (9.) köpfte den Ball nach einem Freistoß von der linken Seite an den Außenpfosten, der junge Christian Auclair, der im Kasten des SV Hö.-Nie. eine gute Leistung zeigte, wäre vermutlich chancenlos gewesen. Er stand auch in der 22. Minute im Blickpunkt, als er per Fußabwehr gegen den allein auf ihn zustürmenden Brian Günther klären konnte. In einer Phase, in der von den Schwarz-Gelben nur noch wenig zu sehen war, fiel überraschend deren Führungstreffer. Per Freistoß setzte Ajdin Mehinovic den Ball ins lange Eck, Platen hatte seine Mauer falsch gestellt, so dass der Schütze relativ leichtes Spiel hatte.

Nach 38 Minuten stürmte Günther erneut allein Richtung Tor. Auclair rettete erneut, dann beförderte Nedzad Dragovic in höchster Bedrängnis die Kugel zur Ecke. In dieser Phase hätte sich die Truppe von Daniel Beine über den Ausgleichstreffer nicht beschweren dürfen. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff hätte Dragovic mit einem Kopfball fast sogar noch auf 2:0 erhöhen können, dies hätte dem Spielverlauf aber ganz und gar nicht entsprochen.

Fünf Minuten nach Wiederbeginn verfehlte ein Schlenzer von Stephan Wanneck den Kasten nur knapp. Meerbusch agierte trotz des Rückstandes sehr verhalten, so dass Hö.-Nie. wenig Mühe hatte, den knappen Vorsprung zu verteidigen. Nach 63 Minuten war Auclair dann aber geschlagen. Sezen war im Strafraum ungedeckt und ließ sich die Chance zum Gleichstand nicht entgehen.

Die Heimelf hatte noch eine Möglichkeit zur Führung (72.). Nach einem Freistoß von Mittelfeldregisseur Niklas Klein-Wiele köpfte Dragovic neben das Tor.

Zwei Minuten später war für Luca Plum die Partie zu Ende. Nach einem Schlag gegen Emre Geneli blieb Schiedsrichter Lukas Luthe keine andere Wahl, als einen Platzverweis auszusprechen. Die Meerbuscher erspielten sich in der Schlussphase eine optische Überlegenheit, zeigten sich jedoch in einer immer hektischer werdenden Begegnung als zu wenig durchschlagskräftig und hatten nur noch eine Möglichkeit durch einen Kopfball von Kevin Dauser, der nach einem Eckball das Ziel knapp verfehlte.

Zum Schluss gab es noch zwei Chancen für Hö.-Nie.. Zunächst traf Seidel den Ball ins guter Position nicht richtig (87.), wenig später strich ein Kopfball von Trienenjost um wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei, so dass es beim gerechten Remis blieb.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: Mehinovic-Treffer reicht nicht zum Sieg


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.