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Lokalsport
Mewes-Truppe zum Sieg verdammt

Lokalsport: Mewes-Truppe zum Sieg verdammt
Trainer "Schorsch" Mewes stößt die in seinen Augen unnötige Niederlage seiner Elf beim Drittligisten Schonnebeck immer noch sauer auf. FOTO: Jürgen Venn
Kleve. Fußball-Oberliga: Der SV Hönnepel-Niedermörmter muss gegen das das Schlusslicht Rot-Weiß Oberhausen U 23 unbedingt gewinnen. Von Hans-Gerd Schouten

So empört und zugleich enttäuscht hat man "Schorsch" Mewes, den Trainer des abstiegsgefährdeten Fußball-Oberligisten SV Hönnepel-Niedermörmter, nach dem Schlusspfiff wohl noch nie erlebt. Mit 1:2 hatte seine Mannschaft sich bei der Spielvereinigung Schonnebeck eine völlig unnötige Niederlage eingehandelt, die die prekäre Tabellensituation noch einmal verschärft hat. Von dem unnötigen Spielausgang hat er sich auch vier Tage später noch nicht erholt: "Wir haben unsere Chancen leichtfertig vergeben und uns auswärts durch einen Konter den spielentscheidenden Treffer eingefangen. Ich kann es immer noch nicht fassen."

Doch Jammern und Nachkarten hilft bekanntlich nicht weiter. Am Sonntag steht nun die enorm wichtige Heimpartie gegen das Schlusslicht, die U23 des SC Rot-Weiß Oberhausen, auf dem Programm. Da zählt für die Schwarz-Gelben, die drei Zähler hinter dem letzten Nichtabstiegsplatz angesiedelt sind, nur ein Sieg. Mewes wäre nicht Mewes, wenn er daran nicht felsenfest glauben würde: "Wir werden alles raushauen und am Ende die drei Punkte zu Hause behalten." Und dann soll eine Woche später , erneut auf dem "bebenden Acker", ein weiterer Sieg folgen. "Wenn wir beide Spiele gewinnen, können wir schöne Weihnachten feiern. Wenn nicht, können wir uns wochenlang in der Tabelle auf einem Abstiegsplatz anschauen", weiß der Übungsleiter nur zu gut um die Wichtigkeit der zwei vorweihnachtlichen Heimspiele.

Beim Dienstagtraining hat Mewes seinen Schützlingen die überflüssige Schlappe in Schonnebeck noch einmal in aller Deutlichkeit vor Augen geführt. "Wir haben da eine große Gelegenheit verpasst, uns in eine bessere Position zu bringen. Da war viel mehr drin gegen einen Gegner, der zu Hause nur auf Konter gelauert hat. Wir haben es aber nicht verstanden, aus unserer Feldüberlegenheit etwas zu machen", ist Mewes noch immer sauer, "wir haben eine große Chance verpasst, das war mehr als traurig."

Die Vergangenheit, so bitter sie am vergangenen Sonntag auch war, muss zu den Akten gelegt werden. Jetzt muss man wieder zuversichtlich in die Zukunft blicken und sich voll auf die Begegnung gegen die "Kleeblätter" konzentrieren. Vollgas geben von Beginn an, das erwartet "Schorsch" Mewes von seiner Mannschaft, der er nach wie vor das Vertrauen schenkt. "In Schonnebeck war nicht zu erkennen, welche Mannschaft auf dem dritten Tabellenplatz steht." Auf einem zu erwartenden tiefen Rasengeläuf erwartet der Coach von seinen Schützlingen Kampf und Einsatz von der ersten bis zur letzten Minute. "Wir müssen Zweikampfstärke beweisen", erklärt Mewes. Erneut kann der SV Hö.-Nie. nicht mit der besten Elf auflaufen. Fehlen werden den Schwarz-Gelben Sandro Leimbruch, Tim Seidel, Benjamin Schüssler und Dennis Konarski.

Quelle: RP
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