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Lokalsport
SuS Kalkar will gegen Fortuna Keppeln nachlegen

Kleve. Fußball-Kreisliga B, Gruppe 2: Uedemer SV in Herongen unter Zugzwang. Von Peter Nienhuys

SV Herongen II - Uedemer SV (Fr., 20 Uhr). Einen misslungenen Saisonauftakt legte der A-Liga-Absteiger aus Uedem hin. Um nicht gleich der Musik hinter her zu laufen, sprich Aufstiegshoffnung, sollten die Schützlinge von USV-Trainer Martin Würzler mit der nötigen Entschlossenheit und Siegeswillen in Herongen einen Dreier anpeilen. Die am 1.Spieltag spielfreien Gastgeber, im Vorjahr Zwölfter, haben seit Saisonbeginn mit Peter Orlowski einen neuen Coach, der sicher gewillt ist, mit seinem Team gut aus den Startlöchern zu kommen. "Wir stehen schon unter Druck, haben jedoch den Anspruch in Herongen zu gewinnen, obwohl ich die Mannschaft nicht kenne", erwartet Würzler einen Sieg.

BV DJK Kellen II - Union Wetten II (Sa., 17 Uhr). Zwei Verlierer des ersten Spieltages stehen sich gegenüber. Beide mussten sich jedoch mit Titelfavoriten auseinandersetzen. Während die Platzherren sich in Kessel noch gut verkauften, kassierte der Aufsteiger aus Wetten eine herbe Klatsche gegen Weeze II. Die Truppe von Jan Skotnicki ist von der Papierform her eindeutiger Favorit, darf aber ihre Gäste keinesfalls unterschätzen und sollte konzentriert an die Aufgabe heran gehen. Die starke Offensive um Torjäger Przemyslaw Zarnowski muss die nicht sattelfeste Wettener Defensive von Anfang an unter Druck setzen sowie zu Fehlern zwingen.

Germania Wemb - SV Asperden. Die Germanen haben die Lehren aus der vergangenen miserablen Spielzeit (14.Platz) gezogen und neben dem neuen aber ehemaligen Trainer Yüksel Taylan gewaltig auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Elf neue Spieler heuerten in Wemb an, darunter auch Rustam Kudratow, ehemaliger Goalgetter des Kevelaerer SV. Die Gäste aus Asperden, die am letzten Sonntag unglücklich 2:3 verloren, müssen auf der Hut sein und defensive Stärke an den Tag legen. SVA-Coach Peter Fehlemann, ehemaliger Trainer der Wember, wird seine Elf dementsprechend einstellen. "Wir haben gegen Kervenheim die Punkte verschenkt, die wir nun in Wemb zurück holen möchten", erklärt Fehlemann, der auch mit einem Zähler einverstanden wäre.

Viktoria Winnekendonk II - SV Grieth. Die Griether Kirmes ist Geschichte, und alle Nachwehen sollten bis Sonntagnachmittag verschwunden sein. Die Schifferstädter stoßen auf einen angeschlagenen Gegner, der sicherlich die Scharte der 1:5-Pleite in Keppeln auswetzen will. Von daher sollte das Team von SVG-Coach Sascha Horsmann, der ein gelungenes Trainerdebüt feierte, die Gastgeber nicht auf die leichte Schulter nehmen, deshalb konzentriert zu Werke gehen und die Heimreise mit einem Dreier im Gepäck antreten. "Wir haben zwar gegen Veert gewonnen, müssen aber spielerisch noch zulegen und die Chancenverwertung verbessern. Wir wollen das Spiel in die Hand nehmen und drei Zähler einfahren. Es fehlen Moritz Osterkamp sowie Michael Schraven", äußert sich Horsmann optimistisch.

SuS Kalkar - Fortuna Keppeln. Zwei Gewinner des Saisonstarts treffen in Kalkar aufeinander. Die Hausherren untermauerten beim 4:2-Sieg in Uedem eindrucksvoll ihre Ambitionen in der Meisterschaftsfrage. Die Fortunen wiesen ihrerseits Winnekendonk II (5:1) klar in die Schranken. Beide haben durch ihre Dreier Selbstbewusstsein getankt, und beide streben das nächste Erfolgserlebnis an. "Wir können personell aus dem Vollen schöpfen und wollen so weiter machen, wie wir aufgehört haben. Mit der nötigen Ernsthaftigkeit gehen wir ins Match, um den Sieg von Uedem zu bestätigen", sagt SuS-Coach Julian Hartung. "Es wird schwer etwas zu holen, wir verschenken aber nichts und wollen aggressiv tief stehen. Moritz Müller fällt aus", meint Fortunas Trainer Paul Dickerboom.

Union Kervenheim - SG Kessel/Ho.-Ha. Für die Akteure und Trainer Raphael Erps der SG gibt es ein Wiedersehen mit ihrem früheren Mitspieler Dany Wischnewski, der als Spielertrainer bei der Union im zweiten Jahr fungiert. Zuletzt trat er als zweifacher Torschütze in Erscheinung. Aus dieser Konstellation heraus werden beide Parteien bestrebt sein, dem Gegner zu zeigen, wer der Bessere ist. Die Union hat als Saisonziel "oben mitspielen" ausgegeben, was sie gleich gegen den A-Liga-Absteiger unter Beweis stellen will. Deshalb müssen die Vereinigten von Spielbeginn an dagegen halten. "Wir suchen noch unsere Automatismen, da wir uns erst an die neue Spielweise gewöhnen müssen. Uns erwartet einiges in Kervenheim, und wir müssen Lösungen finden, um die Union zu besiegen", erläutert Erps, der auf Christoph Remy verzichten muss.

Quelle: RP
 
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