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Berufskolleg Kleve
Feuerwehr Materborn übte den Umgang mit Feuer

Kleve. "Messer, Gabel, Feuer, Licht dürfen kleine Kinder nicht!" - das hat sich schon um 1911 in Kassel zunächst als "Zuchtreim", später als gängiges Sprichwort bewahrheitet, um kleine Kinder vor Gefahren zu warnen. Den Umgang und den "Fall des Falles" mit Feuer und anderen Gefahren des täglichen Lebens lernten jetzt die drei Klassen der Oberstufe der Fachschule für Sozialpädagogik der Abteilung Sozialwesen des Berufskollegs Kleve des Kreises Kleve kennen. Brandinspektor Ernst Vehreschild und seine Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr Materborn standen mit Rat und Tat zur Seite: Neben einem theoretischen Teil zu Gefahren und Gefahrenquellen des Alltags, der in Gruppen erarbeitet wurde, konnten die Studierenden sehr viele praktische Erfahrungen sammeln. Brandinspektor Ernst Vehreschild führt mit seinen Stellvertretern Christoph Koenen und Peter Hermsen den Löschzug Materborn an. Dieser zählt insgesamt 35 aktive Kameraden und weitere 13 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung. Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher durften ausprobieren, wie man einen Feuerlöscher bedient oder auch wie man eine Person mit der Löschdecke löschen kann. "Außerdem durften wir erfahren, wie es sich anfühlt, mit Masken durch ein verqualmtes Treppenhaus zu laufen", erklärt Studiendirektorin Steffi Gijsbertsen, Bildungsgangleiterin der Fachschule für Sozialpädagogik. Für die Studierenden war dieser Tag sehr lehrreich und in Zukunft werden sie in den verschiedenen Einrichtungen besonders auf Sicherheitsmaßnahmen achten.

Außerdem fühlen die Studierenden sich für eine eventuell bevorstehende Brandsituation sehr viel besser vorbereitet: Für den Fall des Falles halt.

(jarö)
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