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Krefeld
Anklage: Cargill-Buchhalter veruntreut 320.000 Euro

Krefeld. 41-jähriger Angeklagter muss sich am 30. Juni wegen gewerbsmäßiger Untreue in 14 Fällen verantworten.

Mit gefälschten Rechnungen einer nicht existierenden Firma aus Österreich soll ein 41-jähriger Angeklagter die Krefelder Firma Cargill um 320.000 Euro erleichtert haben. Der frühere Mitarbeiter des Speisestärkeproduzenten aus dem Rheinhafen muss sich am Donnerstag, 30. Juni, wegen gewerbsmäßiger Untreue in Tatverdacht mit Urkundenfälschung in 14 Fällen vor dem Amtsgericht Krefeld verantworten.

Der Angeklagte war in der Hauptniederlassung bei Cargill in Krefeld als Bilanzbuchhalter beschäftigt. Diese Stellung soll er missbraucht und ausgenutzt haben, um ohne Rechtsgrund Zahlungen auf sein eigenes Kreditkartenkonto und das eines Komplizen in Österreich, der von den Strafverfolgungsbehörden gesondert verfolgt wird, zu überweisen.

Bei Cargill konnte er die Taten aus der Zeit zwischen Februar 2010 und Juli 2013 laut Staatsanwaltschaft vertuschen, in dem er Fantasierechnungen vorlegte, die mit der gefälschten Unterschrift des Cargill Sales-Managers abgezeichnet waren. Andere Unterschriften waren auf eine der Staatsanwaltschaft nicht bekannte Weise aufgedruckt worden.

Der Angeklagte war bislang strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten. Ihm droht nach Paragraf 263 Strafgesetzbuch eine Strafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe.

(sti)
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