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Krefeld
CDU fragt nach Rückkehrern zu Krefelder Förderschulen

Krefeld. Die CDU fragt die Stadtverwaltung in einem neuen Antrag, wie viele Hauptschüler zurück an die Förderschulen kehren. Eigentlich sind die Förderschulen ein Auslaufmodell, das Land setzt stattdessen auf Inklusion.

Eine am 24. November 2015 vorgestellte repräsentative Onlineumfrage im Auftrag der Gewerkschaft Bildung und Erziehung (GEW) zur systematischen Bestandsaufnahme an allen Schulen in NRW zur schulischen Inklusion sagt nun aber aus, dass 80 Prozent der Förderschulen in NRW "Rückkehrer" aus dem "Gemeinsamen Lernen" (GL) aufnehmen. In den Schuljahren 2014/2015 sowie 2015/2016 sind der Befragung zufolge im Mittel jeweils drei Schüler aus dem Gemeinsamen Lernen an den Förderschulen angemeldet worden.

Die meisten Förderschulen - acht von zehn - verzeichnen demnach Rückkehrer aus der Grundschule. Bei gut der Hälfte kommen sie aus der Gesamtschule, bei vier von zehn Förderschulen wurden ehemalige Hauptschüler als Rückkehrer aus dem GL angemeldet. Immer noch ein Viertel der Schulen verzeichnet Rückkehrer aus der Realschule. Angesichts dessen fragt CDU-Ratsfrau Stefanie Neukirchner: "Wie stellt sich die Situation in Krefeld im Hinblick auf ,Rückkehrer' dar?"

(sep)
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