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Absteiger Linner SV erwartet Aufsteiger Preussen Krefeld

Lokalsport: Absteiger Linner SV erwartet Aufsteiger Preussen Krefeld
Der Linner SV (in Grün) hat bislang erst einen Zähler in der laufenden Spielzeit eingefahren. Nun hofft er, im Duell mit Aufsteiger Preussen Krefeld weitere Punkte zu erhalten. Der SV Vorst (in Weiß) kassierte zuletzt seine erste Niederlage und erwartet nun den TSV Bockum. FOTO: Kaiser
Kreisliga A. Bereits gestern Abend hat der 7. Spieltag mit der Partie von Aufstiegskandidat TuRa Brüggen gegen den BV Union Krefeld begonnen. Die Platzherren gewannn nach Toren von Thomas Offermanns (24., Foulelfmeter), Sandro Meyer (41.) und Jakob Scheller (64.) ungefährdet mit 3:0 (2:0). Unions Keeper Pascal Stey sah nach einer Notbremse Rot (23.), und Daniel Ricks verschoss einen Elfmeter (62.). Von Werner Fuck

Bereits um 13 Uhr, allerdings erst am Sonntag, wird die Begegnung der Zweiten des VfR Fischeln, in jüngster Vergangenheit eher an eine Wundertüte erinnernd, gegen Rhenania Hinsbeck angepfiffen. Die haben nach katastrophalen Start mehr und mehr zugelegt und werden an der Kölner Straße nichts abschenken. Für die Suski-Auswahl zählt nach dem vergangenen Ausrutscher nur ein Erfolg.

Spitzenreiter TSV Bockum gastiert beim SV Vorst, der letzten Sonntag erstmals verlor. Geht er erneut leer aus, ist die gute Platzierung ziemlich weit oben erst einmal passee. Der TSV hat trotz erheblicher personeller Probleme die Heimschlappe gegen Grefrath abgehakt und schaut wieder optimistischer nach vorn. Dies gilt in vollen Umfang auch für den SV St. Tönis. Nicht immer waren zwar seine Vorstellungen richtig überzeugend, am Ende gab es aber trotzdem die Punkte. Und das spricht auch für eine gewisse Qualität, die im Heimspiel gegen den Dülkener FC den nächsten Sieg bringen soll. Ferner hatte Trainer Oliver Dünwald vor allen Dingen mit seinen Einwechselungen bisher ein glückliches Händchen gehabt.

Nach dem unnötigen Unentschieden vor fünf Tagen nach 3:0-Führung zählt für den SV Grefrath im Heimspiel gegen Viktoria Anrath nur ein Sieg. Die Gäste dagegen können die Sache locker angehen, weil sie letzten Sonntag bei einer ähnlich hohen Hürde nicht leer ausgegangen sind. Dies trifft in dieser Spielzeit bereits wieder viel zu oft auf den SV Thomasstadt Kempen zu. Parallelen zum vergangen Jahr sind aktuell unverkennbar. Keine Frage: langsam wird es Zeit, dass die Blau-Roten die Kurve kriegen. Ob dies in der Patrtie beim OSV Meerbusch schon passiert, bleibt abzuwarten. Die haben trotz eines personell gut bestückten Kaders bisher auch viel zu wenig abgeliefert, wobei zuletzt auch ein halbes Dutzend Akteure fehlten. Eher als Außenseiter tritt der SC Viktoria Krefeld die Reise zum TSV Kaldenkirchen an. Schon ein Zähler wäre da für die Truppe um Routinier Oliver Cremer, der seine Sperre verbüßt hat, eine schöne Sache.

Erst ein mageres Pünktchen steht beim Schlusslicht Linner SV vor dem Derby gegen Preussen Krefeld auf der Habenseite zu Buche. Einiges spricht dafür, dass die Pessimisten, die nach dem klaren Abstieg aus der Bezirksliga im Sommer und der personellen Umwälzung warnend den Zeigefinger gehoben haben (und dies in der Saison vorher auch schon getan hatten), recht behalten. Nur wenn es endlich den ersten "Dreier" gibt, ist wieder mehr Land in Sicht. Neuling Preussen hat da schon eine breitere Brust, auch wenn die vergangene Vorstellung auch nicht das Gelbe vom Ei war. Aber immerhin hat die Claesgens-Auswahl bereits sieben Punkte gesammelt und ein weiterer würde gut ins Konzept passen.

Quelle: RP
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