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Lokalsport
Adler müssen Rhythmus behalten

Lokalsport: Adler müssen Rhythmus behalten
Dirk Wolf ist Trainer bei Adler Königshof. FOTO: adler
Nordrheinliga. Handball: Nach dem Spielausfall der Vorwoche reisen die Adler nach Homberg. Von Sven Schalljo

Die Situation der Adler Königshof ist derzeit schwierig, denn aufgrund der Schäden im Hallendach musste das Team von Trainer Dirk Wolf in der Vorwoche ungeplant pausieren, was naturgemäß speziell zu Saisonbeginn den nötigen Rhythmus kostet. Dem versuchte das Team am Dienstag durch ein Testspiel gegen den vorjährigen Ligarivalen aus Mettmann entgegenzuwirken.

Dabei zeigten die Schwarz-Weißen, dass ihre Entwicklung in den vergangenen Wochen durchaus sehr gut ist und absolut in die richtige Richtung geht. Denn war Mettmann Sport noch in der Vorsaison als Ligarivale einigermaßen auf Aufgenhöhe, so ließen die Adler dem Team, das in der Oberliga im oberen Drittel steht, im Test nicht den Hauch einer Chance. Beim 37:19-Erfolg stimmte dabei nicht nur die Defensive, wie schon in den vergangenen Spielen, auch die Offensive zeigte sich schnell, passsicher und variabel.

Dennoch, in diesem Bereich ist weitere Entwicklung noch nötig, um in der Regionalliga bestehen zu können. "Wir sind auf einem guten Weg, aber wir müssen vor allem noch besser darin werden, klar zu kombinieren, schnelle Stafetten zu haben und Ballverluste dennoch zu verhindern", sagt Trainer Dirk Wolf.

Darauf wird es auch am Samstag beim Auswärtsspiel in Homberg ankommen. Beim Tabellennachbarn ist speziell der Rückraum mit sehr großen Spielern besetzt. Entsprechend wird es darauf ankommen, diese in der Defensive früh zu attackieren und in der Offensive auszuspielen. Würfe über sie hinweg versprechen wenig Erfolg. Entsprechend bleibt das schnelle Kombinationsspiel auch in dieser Woche ein Trainingsschwerpunkt für die Adler.

Dieses allerdings gestaltet sich ob der Hallensituation ebenfalls schwierig. Zwischenzeitlich musste der Verein Trainingszeiten in anderen Hallen buchen. Das Loch im Dach ist zwar geflickt, doch weiterhin tropft es - der Spielbetrieb in der Halle ist aber wieder möglich. Und so muss der Aufsteiger bei der Mission neue Liga auch erschwerte Bedingungen in Kauf nehmen.

Quelle: RP
 
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