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Lokalsport
Arbeitssieg für Germania Oppum

Landesliga. Handball: Gegen Schlusslicht Anrath feierte der Landesligist ein 28:24-Erfolg. Auch Hüls gewann. Von Alex Gruber

In der Landesliga (Gruppe 1) holte die DJK Germania Oppum einen wichtigen Arbeitssieg gegen das Tabellenschlusslicht TV Anrath. Beim 28:24 (14:12)-Erfolg der Hausherren an der Scharfstraße machte sich die Germania in der Anfangsphase das Leben selbst schwer (Zwischenstand: 7:7). Denn durch einige Fehlwürfe verpassten es die Oppumer die eigenen Nerven schnell zu beruhigen. Doch in der zweiten Hälfte führten die Gastgeber dauerhaft und gaben das Heft nicht mehr aus der Hand. "Das war enorm wichtig für uns. Spielerisch war das besser als zuletzt und wir haben in den entscheidenden Phasen gut getroffen", freute Trainer Sebastian Welsch, der in der zweiten Hälfte auch selbst auf dem Feld stand. Germania Winkler - Krantzen (7), Walter (3), Kremers (2), Vogel (4), Fischer (6), Welsch (3), Ahmed (2), Rommel (1), Musch, Kutscha, J. Pudeg, Seibel, M. Pudeg

Der Hülser SV gewann die dritte Partie in Folge. Beim 36:28-Heimerfolg gegen die dritte Mannschaft des TV Korschenbroich hatten die Hülser nur in der ersten Hälfte (19:18) Probleme mit den Gästen. "Wir haben uns zu schlecht bewegt, die Rückzugsbewegung stimmte nicht", monierte Coach Oliver Cesa. Nach dem Seitenwechsel stellte sich der HSV besser auf die Korschenbroicher Angriffsbemühungen ein und bekam die Partie in den Griff. "Wir haben das in der Pause angesprochen. Das war der Wendepunkt, ohne die Tempogegenstöße fiel dem Gegner nichts mehr ein", freute sich Cesa, der die geschlossene Mannschaftsleistung lobte. Hülser SV: Beurskens, Niesel - Wenders (6), Conzen (3), Peschers (1), Saars (7), Appelhans (3), von Rißenbeck (2), Lindeke (2), Schlieder (3), Rassmann (4), Windrath (5), Tillmann, Gehlings.

In der Gruppe 4 gab es für den SC Bayer Uerdingen die vierte Niederlage im vierten Spiel. Beim 18:37 (12:16) gegen den neuen Spitzenreiter Altendorf Essen gab es trotz des deutlichen Ergebnisses einige Erkenntnisse für Coach Christoph Müller zu sammeln. "Unsere erste Sechs ist Landesliga-tauglich. Die erste Hälfte hat Spaß gemacht, darauf können wir aufbauen", erklärte Müller. Denn bis zur Pause ärgerten die Uerdinger den Gastgeber erfolgreich. Doch nach dem Wechsel traten die Schwächen des SC Bayer zu Tage: Als die Kraft bei den Leistungsträgern nachließ, hatten die Gäste ihr Pulver verschossen. Für Müller kein Beinbruch: "Altendorf wird mit Sicherheit unter den ersten drei landen, hier müssen wir nicht gewinnen."

Bayer Uerdingen: Glavan, Niermann -Piefrement (1), Blondin (3), Hartjes (3), Tervoort (3), Otten (3), Moormann (1), Grunow (3), Sieber (1), Kutscha, Fox, Zacher.

Quelle: RP
 
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