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Dreikampf um zweiten Aufstiegsplatz

Lokalsport: Dreikampf um zweiten Aufstiegsplatz
Die 2. Mannschaft des VfR Fischeln hat es am Sonntag im Heimspiel gegen den TSV Bockum selber in der Hand, mit einem Sieg dem schon feststehenden Meister SSV Strümp in die Bezirksliga zu folgen. Das Hinspiel am Prozessionsweg hatten die in grün spielenden Fischelner mit 5:0 gewonnen. FOTO: Thomas lammertz
Kreisliga A. Fußball: Nur durch ein mittelprächtiges Wunder kann auch der TSV Bockum noch ins Geschehen eingreifen. Bei einem Unentschieden müsste Fischeln II am Ziel sein, wenn nicht der Hülser SV in Boisheim zweistellig gewinnt. Von Werner Fuck

Weil die drei Teams, nämlich Fischeln II, Hüls und Bockum, die für den zweiten Aufstiegsplatz hinter Meister Strümp in Frage kommen, seit Wochen schwächeln, fällt die Entscheidung über den Aufstieg in die Bezirksliga erst am Sonntag, dem letzten Spieltag - Krimi-Altmeister Alfred Hitchcock hätte es nicht spannender machen können. Die schlechtesten Karten in diesem Dreikampf hat zweifelsohne der TSV Bockum, denn der muss nach Fischeln und müsste, um den VfR noch zu überholen, mit zehn Toren Unterschied gewinnen. Außerdem dürfte der Hülser SV beim Absteiger Boisheim nur zu einem Zähler kommen, damit der ganz große Wurf noch gelänge. Aber klar ist auf jeden Fall, dass die Auswahl des scheidenden Trainers Tino Reucher mindestens das Zünglein an der Waage sein wird. Dass der TSV nicht viel besser im Geschäft ist, liegt sicherlich an der schwachen Hinrunde. Aber auch an unerwarteten Patzern in der Rückrunde, wie in Anrath oder Kaldenkirchen bzw. gegen Brüggen.

Klarer ist da schon die Ausgangslage der Fischelner Zweiten: ein "Dreier" - und alle Spekulationen erübrigten sich. Aber nach nur zwei Punkten aus den jüngsten drei Partien - und dem Punkteentzug gegen Union Krefeld trotz eines 5:1-Sieges, weil Kevin Enke nicht spielberechtigt war - gegen keineswegs übermächtige Kontrahenten sind Zweifel angebracht. Vor allen Dingen die Offensivabteilung ließ zu wünschen übrig. Aber selbst eine Punkteteilung könnte dem Suski-Team reichen, wenn die zwei Zähler dahinter rangierenden Hülser nicht mit zehn Treffern Unterschied gewännen. Außerdem dürfte Spielmacher Yavus Ali Arslan wieder fit sein, der zuletzt doch sehr vermisst wurde. Wenig Brauchbares stellte auch der Hülser SV zuletzt auf die Beine. Ein Sieg in sieben Partien ist nicht gerade eine Aufstiegsempfehlung. Keine Frage: Alle drei ließen auf der Ziegraden nicht erkennen, dass sie in der kommenden Spielzeit, nämlich ein Klasse höher, eine Bereicherung sein könnten.

Alle anderen Begegnungen sind nur noch Schaulaufen. Absteiger TuS St. Hubert drohen in Kaldenkirchen die 25. Saisonniederlage und das 100 Gegentor. Der SV Grefrath erwartet mit Brüggen eine der erfolgreichsten Mannschaften der zweiten Serie - in der neuen Spielzeit will die Auswahl vom Vennberg ganz vorne mitmischen -, und im sonst oft brisanten Aufeinandertreffen von St. Tönis und Kempen ist die Luft völlig raus. Dies gilt auch für das Spiel in der Anrather Donkkampfbahn zwischen der dortigen Viktoria und dem BV Union. Der OSV Meerbusch hat sich in der Vorwoche sichtlich am Riemen gerissen, was es nun gegen Dülken zu bestätigen gilt.

Quelle: RP
 
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