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Morgen: Sparkassen-Familienrenntag im Stadtwald

Lokalsport: Morgen: Sparkassen-Familienrenntag im Stadtwald
Erika Mäders Pferd Bonusdargent ist im Hauptrennen nur Außenseiter. FOTO: Lammertz, Thomas (lamm)
Galopp. Mit dem Großen Preis der Sparkasse Krefeld, einem mit 55.000 Euro dotierten Rennen der europäischen Gruppe-III steht am morgigen Sonntag einer der Höhepunkt des Krefelder Galopprennjahres an. Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr, der erste Start erfolgt um 13.30 Uhr, das neunte und damit letzte Rennen ist für 17.45 Uhr geplant. Von Peter Kamp

Sportlicher Höhepunkt ist der Großen Preis der Sparkasse Krefeld - Ex-Fürstenberg-Rennen. Acht Pferde werden an der Startstelle der 2.050-Meter-Distanz in die Startboxen einrücken. Der große Star dieser Prüfung ist der Derbyzweite Palace Prince, der am ersten Julisonntag in Hamburg-Horn nur am überragenden Nutan scheiterte. Palace Prince wurde damals kurzfristig für das Derby nachgenannt, was seinen Besitzer 65.000 Euro kostete. Das war aber ein guter Invest, denn inklusive Züchterprämie kassierte er nach dem Rennen insgesamt 169.000 Euro. Wie in Hamburg sitzt der französische Jockey Eddy Hardouin im Sattel von Palace Prince, der in Köln von Andreas Löwe trainiert wird. Sein schärfster Widersacher könnte der im Derby auf den fünften Platz gelaufene Rogue Runner werden. Er wird von Eddy Pedroza geritten und von Andreas Wöhler betreut. Aber auch für Lokalkolorit ist im Hauptereignis gesorgt. Erika Mäder trainiert für den russischen Besitzer Zalim Bifov den Hengst Bonusdargent. Er hatte im Derby keine Chance und tritt Sonntag als Außenseiter an. Unter den restlichen Teilnehmern könnte der Seriensieger Iquitos für eine Überraschung sorgen.

Im Rahmenprogramm sind sehr viele Krefelder Pferde engagiert. Gleich im ersten Rennen bietet Mario Hofer Niyana auf. Die Stute hatte bei ihrem letzten Start in Köln einen unglücklichen Rennverlauf und steht kurz vor ihrem zweiten Lebenssieg. In ihrem Sattel sitzt Adrie de Vries. Im gleichen Rennen ist auch Hans Albert Blumes Savino mit von der Partie. Im dritten Rennen ist Mario Hofer mit Arabien Dreamer und Zantaro gleich zweifach vertreten. Beide werden in einer Außenseiterrolle stehen. Im Ausgleich III über 2.200 Meter tritt Kalahari Soldier mit Starjockey Andrasch Starke im Sattel an. Dies gibt dem Schimmel eine gute Chance auf eine vordere Platzierung.

Im fünften Rennen ist in der Viererwette eine Auszahlung von 10.000 Euro garantiert. Eine der 13 Starter ist die von Hans Albert Blume betreute Stute Shalin, die aber in dieser Saison noch keine Bäume ausreißen konnte. Im achten Rennen sattelt Mario Hofer einen interessanten Kandidaten. Spirit Danon hatte früher gute Klasse, steht nun aber mit einem verlockenden Gewicht in der untersten Handicapklasse. Filip Minarik reitet den sechsjährigen Wallach. Im neunten und gleichzeitig letzten Rennen kommt es zu einer wahren Invasion von Krefelder Galoppern. Neben den beiden Hofer Pferden Sign your Name und Princess Wu werden auch Erika Mäders Dreamworks sowie Stall Samt und Seides Stute La Facella (Trainer Axel Kleinkorres) in die Startboxen einrücken. Alle vier haben gute Chancen auf die 3.000 Euro Siegbörse, doch stellt sich dem Krefelder Quartett mit der von Peter Schiergen trainierten Dreijährigen Royal Solitaire eine noch wenig geprüfte Dreijährige in den Weg. Es wird sicher eine spannende Auseinandersetzung zum Abschluss eines herausragenden Krefelder Renntages werden.

Quelle: RP
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