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Lokalsport
St. Tönis will dritten Sieg in Folge

Landesliga. Fußball: Teutonia St. Tönis ist im Abstiegskampf zu Gast beim VfB Speldorf. Von Uwe Worringer

Auf der Zielgeraden scheint Teutonia St. Tönis im Abstiegskampf rechtzeitig den Schalter umgelegt zu haben. Seit drei Spielen ist die Kockel-Auswahl ungeschlagen und sammelte dabei sieben wichtige Punkte. Da auch die Konkurrenz nicht leer ausging, bleibt die Lage angespannt. Ein Punkt trennt die Teutonen (32 Punkte) von den VSF Amern, die derzeit den Relegationsplatz belegen, drei sind es bis zum ersten Abstiegsplatz, den der VfB Uerdingen inne hat.

Mit Blick auf die schweren Gegner der Konkurrenz kann Teutonia morgen einen großen Schritt Richtung Klassenverbleib machen, sollte beim VfB Speldorf (15.15 Uhr) erstmals in dieser Saison ein dritter Sieg in Folge gelingen. Mit 34 Punkten sind die Gastgeber selbst noch nicht aus dem Schneider, dürften aber nach fünf Spielen ohne Niederlage mit großem Selbstvertrauen ausgestattet sein. Auffällig beim VfB ist außerdem die Trefferquote. Mit 64 Toren stellt er als Tabellenzwölfter den drittbesten Angriff. Großen Anteil daran haben Ibrahim Bayraktar (19 Tore) und Michael Andres (14). Den Vollstreckerqualitäten der beiden steht allerdings eine anfällige Defensive gegenüber. 65 Gegentore bedeuten den zweitschlechtesten Wert der Liga.

Was die Abwehr angeht, konnte Teutonias Coach Ronny Kockel zuletzt zufrieden sein. Schließlich ließen seine Schützlinge in den beiden jüngsten Spielen kein Gegentor zu. Auf eine gute Defensive legt Kockel auch besonderen Wert: "Das war auch für die beiden letzten Siege entscheidend." Die gewonnenen Punkten sorgten natürlich auch für eine bessere Stimmung im Lager der Teutonen. "Es ist ein lockereres Auftreten zu spüren", sagt Kockel, der in dieser Woche nur zweimal zum Training bat. Die Trainingsintensität dürfte dabei nicht allzu hoch gewesen sein: "Die Mannschaft bestimmt über die Leistung im Spiel ihre Trainingswoche selbst."

Daniel Jagenburg steht morgen nicht zur Vergfügung. Auch Tolunay Eyüpoglu (Hüftprellung) muss passen. Erste Option für den Angreifer dürfte Burhan Sahin sein, Doppeltorschütze beim 2:0 über Wesel.

Quelle: RP
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