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Lokalsport
TV Oppum unterliegt nach kurioser Endphase

Handball-Verbandsliga. Niederlagen sind im Sport nie erwünscht. Allerdings lässt sich manche Pleite relativ leicht verkraften. Dementsprechend kann der TV Oppum den 22:23 (15:12) Misserfolg beim TuS Treudeutsch Lank schnell ad acta legen. Der Altmeister realisierte bekanntermaßen bereits in der Vorwoche den Aufstieg in die Oberliga und ging das letzte Auswärtsspiel der Saison befreit an. Und selbst im vorletzten Match wiesen die Oppumer noch Entwicklungspotenzial nach. Gegen die offensive Deckung der Hausherren fand der Tabellendritte viele variantenreiche Erfolgsmöglichkeiten. "Das war im Rückraum vielleicht sogar die beste Leistung der Saison. Gegen ein solches Abwehrkonzept haben wir zuvor nur selten Mittel und Wege gefunden", lobte Trainer Ljubomir Cutura. Derart leicht wollten sich die Lanker jedoch nicht vom Altmeister düpieren lassen. Die Gastgeber kämpften sich angestachelt vom euphorischen Publikum in die Partie zurück und taten alles, um ihrem verdienten Spielmacher Tim von Bösekom einen würdigen Abschied zu bereiten. Von der hitzigen Atmosphäre scheinbar beeinflusst, trafen die Schiedsrichter in der Schlussphase einige diskussionswürdige Entscheidungen. "Tim hat sich diesen Abschluss verdient. Mit ihm geht eine Ära in Lank zu Ende. Was die Unparteiischen allerdings in der Schlussviertelstunde gepfiffen haben, ist nur schwer zu akzeptieren", resümierte der Übungsleiter zwiegespalten.

TV Oppum: Heesen, Spodzieja - Arend (1), Küsters (1), Hummel (11/6), Kilic (1), Walch (5), E. Schwarz, Geerkens, Prondzynski (1), Krumschmidt, Held (2)

(MP)
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