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Lokalsport
Zwölf Podiumsplätze für Krefelder Eislauftalente

Lokalsport: Zwölf Podiumsplätze für Krefelder Eislauftalente
Nicole Heger vom Schlittschuhclub Krefeld gewann den Wettbewerb Jugend Damen vor ihrer Vereinskameradin Carlota Bustos Knoblich. FOTO: Lammertz
Eiskunstlaufen. Die 37. Auflage des Ina Bauer-Pokals verbuchte mit 270 Eiskunstläufern in 28 Wettbewerbskategorien einen neuen Teilnehmerrekord.

Die 43 Eiskunstläufer der Krefelder Vereine Eissport-Verein Krefeld (EVK) und Schlittschuh-Club Krefeld (SCK) glänzten sowohl bei den Jüngsten als auch in den höchsten Startkategorien des Ina-Bauer-Pokal. Mit insgesamt sieben Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen sicherten sie sich insgesamt ein Dutzend Podesterfolge sowie viele weitere gute Platzierungen bei dem beliebten Nachwuchsturnier. Insgesamt waren 270 Nachwuchsläufer in 28 Kategorien am Start - Teilnehmerrekord.

Im Feld der jüngsten Nachwuchstalente holten Olesy Ray (EVK, Altersklasse 6/7), Edwin Anisimovs (EVK, Altersklasse 8/9), Lena Vehrenberg (SCK, Anwärter A), Nikita Remeshevskiy (SCK, Altersklasse 10/11 Jungen) mit glänzenden Vorstellungen den Sieg. Franziska Wyschanowski (SCK) sicherte sich in der Kategorie Figurenläufer Kür A die Bronzemedaille ebenso wie Eleonora Mitsykh (SCK) in der Kategorie Figurenläufer Kür B. Als eines der jüngsten Krefelder Eislauftalente überraschte die siebenjährige Olesya Ray bei ihrer Kürdarbietung neben zwei gelungenen Axelsprüngen auch mit einer für ihr junges Alters bereits sehr guten läuferischen Leistung. Neben dem Goldpokal erhielt sie als Gewinnerin der jungen Altersklasse einen der Sonderpreise, gestiftet im Rahmen des 2. Ina Bauer-Gedächtniswettbewerbs von Istvan Szenes, Ehemann der verstorbenen Ina Szenes-Bauer, zur Anerkennung und zur Förderung des Nachwuchses in den jüngsten Altersklassen. Franziska Wyschanowski und Lena Vehrenberg stellten mit ihren Podesterfolgen ihre gute Entwicklung und Saisonform unter Beweis. Edwin Anisimovs und Nikita Remeshevskiy sorgten auch in den Jungenwettbewerben für eine gute Krefelder Bilanz.

In den höchsten Startkategorien gab es in der Nachwuchsklasse Mädchen B aus Krefelder Sicht gleich einen Dreifacherfolg mit Emma Schülke (EVK, 1.), Xenia Rymarev (EVK, 2.) und Christina Fitz (EVK, 3.). Emma Schülke zeigte dabei mit zwei fehlerfreien Leistungen im Kurzprogramm und in der Kür eine deutliche Leistungssteigerung im bisherigen Saisonverlauf und eroberte erstmals einen Platz ganz oben auf dem Treppchen. Xenia Rymarev zeigte erneut die hohe Qualität ihrer Programme, die ihr somit trotz einiger technischer Unsicherheiten den zweiten Platz sicherten. Christina Fitz wurde nach längerer Krankheitsphase nach guter Leistung mit Bronze belohnt. In der Nachwuchsklasse A hatte die Konkurrenz die Nase vorn. Lotta Horrix (EVK), Alexandra Rymarev (EVK) und Carolin Lethen (EVK) belegten mit nur knappem Abstand die Plätze fünf, sechs und acht.

Bei den Jugend Damen glänzte Nicole Heger (SCK) unter anderem mit zwei blitzsauberen Dreifach-Salchows und sicherte sich hier mit Saisonbestleistung in einem spannenden Duell den Goldpokal vor Carlota Bustos Knoblich (SCK) auf dem Silberplatz. Eine Leistungssteigerung gelang auch Carina Jabunin (EVK), die hier mit Platz vier mit hauchdünnem Rückstand das Podest nur knapp verfehlte. Bereits nach dem Kurzprogramm setzten sich Carlota Bustos Knoblich mit dem zwischenzeitlichen ersten und Nicole Heger als Zweite mit fehlerfreien Leistungen deutlich von der Konkurrenz ab. Im Kürwettbewerb rief Nicole Heger nun auch im Wettbewerb die gute Trainingsleistung ab und stellte ihre Sprungqualität mit zwei Dreifachsprüngen eindrucksvoll unter Beweis. Sie stellte damit gleichzeitig auch eine deutlich gesteigerte Saisonbestleistungsmarke auf. Auch Carlota Bustos Knoblich zeigte erneut eine hohe Qualität, mit nur leichten Unsicherheiten beim Doppelaxel.

In der Juniorenklasse sicherte sich Fiona Meisgen (EVK) nach Kurzprogramm und Kür ebenfalls die Goldmedaille. Im Kurzprogramm erzielte die 16-jährige bereits einen deutlichen Punktevorsprung und rückte damit fast an ihre Saisonbestleistung heran. In der Kür haderte sie mit dem Dreifach-Toelopp, glich den Fehler aber in den übrigen technischen Elementen sowie mit Höchstnoten in den Pirouetten und mit ihrer läuferischen Präsenz aus. Antonia Storm zog nach der Kür zurück.

(cm/oli)
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