| 18.18 Uhr

Hückelhoven
Pepperonis im Wundermuseum

Hückelhoven. Die Filmkomödie "Nachts im Museum" bot den originellen Rahmen für das neue Programm der Zirkus AG des Hückelhovener Gymnasiums. Tolle Ideen und Spitzenartistik sorgten für Beifallsstürme. Von Natalie Urbig

Wenn nachts im Museum das Licht ausgeht und der letzte Besucher die Ausstellung verlassen hat, dann geht das Treiben dort erst richtig los: Statuen und Ausstellungsstücke erwachen zum Leben und stellen das Museum auf den Kopf. Inspiriert von der gleichnamigen Filmkomödie "Nachts im Museum", greift der Zirkus Pepperoni, eine AG des Gymnasiums Hückelhoven, die Idee für ihre Vorstellung auf.

"Skulpturen" am Trapez

"Wir wollten unser neues Programm in eine Geschichte einbinden", erklärt Bianca Schiff, Leiterin der Zirkus AG, die Wahl des Mottos. Dabei dreht sich auf der Bühne alles um eine magische Fernbedienung, die in die Hände einer Putzfrau gerät. "Was wohl passiert, wenn ich hier drauf drücke?", wundert sie sich und staunt nicht schlecht, als sich auf Knopfdruck drei Skulpturen regen, das Trapez erklimmen und dort zu turnen beginnen. Ebenso lässt die Putzfrau orientalische Tänzerinnen erscheinen, die zu Klängen aus "Tausend und eine Nacht" verschiedene Pyramidenformationen bilden.

Auch der Hausmeister, gespielt von Nils Chudalla, hat noch keinen Feierabend. Er muss sich um ein wichtiges Exponat für Alabama kümmern. Als hätte er Fäden in der Hand, zieht er seine Turnpartnerin Anika Sander aus der Holzkiste hervor. Mit ihrer Paarakrobatik begeistern beide das Publikum. Einen weitern Höhepunkt bilden die beiden Vertikalseilartistinnen Lisa Chudalla und Saskia Klotz. In blaues Licht getaucht, vollführt die Achtklässlerin Saskia atemberaubende Kunststücke am Seil und versetzt das Publikum ins Staunen. Im Lauf der Vorführung ziehen dann auch mittelalterliche Jongleure, Hula-Hoop-Tänzerinnen, Einradfahrer und Seilchenspringerinnen das Publikum in ihren Bann.

Zum ersten Mal mit bei den Pepperonis sind die Schüler der Profilklasse Tanz und Bewegung, ebenfalls unter der Leitung von Bianca Schiff. Verkleidet als Museumskatzen, zeigen sie ein Stück aus dem Musical "Cats". Kein Wunder, dass bei so viel Trubel auch Diebe ihr Unwesen im Museum treiben. Auf der Suche nach der wundersamen Fernbedienung finden sie zunächst nur zwei Diabolos, die sie in ihre Nummer einbauen. Doch die Ruhe währt nicht lange, denn wo Räuber sind, da lässt auch die Polizei nicht lange auf sich warten. Sie liefert sich mit den beiden Verbrechern eine wilde Hetzjagd mit Saltos quer über Trampoline und Kästen. Am Ende sind die Diebe gefasst. Es wird wieder ruhig im Museum. Nicht jedoch beim Zirkuspublikum, denn das spendet laut und anhaltend Beifall.

Quelle: RP
 
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