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Handball
ETV behält im Abstiegskampf die Ruhe

Handball: ETV behält im Abstiegskampf die Ruhe
Im Hinspiel gegen den SV Straelen traf Nils Reinhardt (2.v.l.) zur zwischenzeitlichen 10:8-Führung für den TV Erkelenz. Heute gibt es das Rückspiel. FOTO: NIPKO
Kreis Heinsberg. Handball: Die Stimmung ist beim abstiegsbedrohten Landesligisten TV Erkelenz immer noch gut. Von Anke Backhaus

Normalerweise müsste angesichts der angespannten Lage bei Landesligist TV Erkelenz der Baum brennen. Tut er aber nicht. "Ja, das wundert einen", sagt Trainer Gerd Werth, "wir, also in erster Linie die Mannschaft, haben es geschafft, eine gute Stimmung hinzubekommen. Auch wenn die Situation ist wie sie ist, ist ein ordentliches Training möglich."

In den vergangenen Wochen konnte Werth höchstens auf sieben Feldspieler zurückgreifen - was natürlich viel zu wenig ist, um zu bestehen. Werth: "Viel wichtiger ist doch, dass sich die Jungs keinen Stress machen. Die Jungs nehmen das Ganze so, wie es kommt." Und heute kommt der SV Straelen. Auch dort sollen die ETV-Spieler nicht vergessen, dass der Handball ja nur ein Hobby ist. "So ist es doch auch, was willst du also mehr machen?", stellt Gerd Werth die kritische Frage. Er berichtet dabei von Gesprächen mit dem TV Geistenbeck oder auch TV 1848 Mönchengladbach, die dem ETV bescheinigen, trotz der Lage das Umfeld sortiert zu bekommen. "Dabei sollten wir uns sicherlich auch schon mit der nächsten Saison beschäftigen und da ganz besonders den Fokus auf Leute richten, die zu uns stoßen könnten." Gerd Werth spricht damit das altbekannte Problem an, dass Erkelenz seit Jahren nicht das lukrativste Ziel für ambitionierte Spieler ist.

Derweil hat Bezirksligist ASV Rurtal Hückelhoven die "Los Wochos" bestens überstanden. Die Topspiele, die zu Beginn des Jahres auf dem Plan standen, haben die Rurtaler schadlos hinter sich gebracht. Auch die Hammerspiele haben nichts daran geändert, dass die Mannschaft von Trainer Norbert Borgmann noch ungeschlagen in der Saison ist. Klar, der große Rückhalt der Mannschaft ist Torwart Henrik Bürger, doch man muss Borgmann bescheinigen, mit seinen Prognosen zur Saison vollauf richtig gelegen zu haben. Norbert Borgmann hatte sich somit nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt, als er ankündigte, um die Meisterschaft spielen zu wollen und zu können. Heute ab 20 Uhr stellt sich Welfia Mönchengladbach bei den Rurtalern in der heimischen Halle an der Callstraße vor. Das Heimspiel sollten die Rurtaler ordentlich nach Hause schaukeln.

Ums Überleben in der Frauen-Landesliga kämpft der TuS Oberbruch. Drei Siege aus 14 Spielen reichen nicht, um vom Klassenerhalt zu sprechen. Noch profitieren die Oberbrucherinnen von der Schwäche Borussia Mönchengladbachs und des Neusser HV II. Darauf darf sich der TuS aber nicht verlassen.

Quelle: RP
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