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Lokalsport
Günter Stroinski führt Beeck auch die kommenden zwei Jahre

Wegberg. In der gerade mal exakt 37-minütigen JHV wird der FC-Boss ebenso flott wiedergewählt wie der "ewige" 2. Geschäftsführer Kalle Lies.

Sollte gestern Abend irgendeiner der 39 zur Jahresversammlung im Stadionzelt erschienenen Mitglieder des FC Wegberg-Beeck dies mit hungrigem Magen getan und daher auf die zu diesem Anlass traditionelle "Erbsensuppe danach" spekuliert haben, er musste nicht lange warten: Bereits nach 37 Minuten waren alle Tagesordnungspunkte abgearbeitet, gab Versammlungsleiter Thomas Klingen feierlich die Erbsensuppe frei.

Das war nicht zuletzt aus einem Grund möglich: Klingen, ein ebenso versierter wie energischer Fußball-Funktionär (unter anderem Technischer Obmann des Fußballkreises Mönchengladbach-Viersen), führte durch die JHV genau so, wie Beecks Erste Mannschaft Fußball spielt: Er trat beherzt aufs Gaspedal. Klingen war als Versammlungsleiter kurzfristig für den gesundheitlich angeschlagenen Vorsitzenden Günter Stroinski eingesprungen, der die JHV "nur" als Zuschauer verfolgte.

Einmal trat Beecks Boss dann aber doch entscheidend in Erscheinung. Da fragte ihn Lothar Schlagheck (der übernahm wie üblich bei den Teil-Neuwahlen kurzzeitig die Versammlungsleitung), ob er bereit sei, auch die kommenden zwei Jahre an der Spitze des Vereins zu stehen. "Ja", antwortete Stroinski kurz und knapp - und war Sekunden später wiedergewählt. Ebenso erging es Beecks "ewigem" 2. Geschäftsführer Kalle Lies. Auch der ließ sich nicht lange bitten, sondern war rucki-zucki im Amt bestätigt. Gleiches galt für Beisitzer Christian Füßer, neuer 2. Kassenprüfer wurde Marc Kochs.

Und sportlich ist zurzeit ohnehin alles im Lot. Sowohl die Erste Mannschaft in der Mittelrheinliga als auch die Reserve in der B-Liga, Staffel 1, grüßen von der Spitze. "Ich haber mal genau nachgeschaut: Seit unserer letzten Versammlung im Oktober 2014 haben diese beiden Teams zusammen 28 Spiele bestritten. Von den daraus vergebenen 84 Punkten haben sie 76 geholt. Das kann sich doch wirklich sehen lassen", frohlockte Klingen - und merkte zu einem möglichen Regionalliga-Aufstieg des Aushängeschilds an: "Wir möchten gerne hoch - andere müssen hoch. Immerhin ist die Stadt Bonn elfmal groß wie die Stadt Wegberg." Und zum Binnenklima bemerkte er: "Ich bin jetzt vier Jahre im Verein. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es hier so familiär zugeht, wie das tatsächlich der Fall ist."

Sehr zufrieden äußerte sich auch Jugendleiter Horst Peschkes: "Sieben unserer Teams spielen auf Verbandsebene - das tut in ganz NRW kein anderer Verein. Und alle Teams haben keine direkten Abstiegssorgen. Dazu wechseln fünf A-Jugendliche im Sommer in eine unserer beiden Seniorenteams. Das ist eine Bestätigung für unsere Arbeit."

Als Dankeschön für die vielfältig geleistete Arbeit über zig Jahre ehrte Klingen zudem Katharina Fücker und Eva Karschkes mit je einem Blumenstrauß.

(emo)
 
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