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Handball
Schon breites Grinsen beim ETV und ASV

Erkelenzer Land. Handball: Mit einem Sieg in die Saison zu starten, tut jeder Mannschaft gut. Erkelenz in der Landesliga und der ASV Rurtal in der Bezirksliga präsentieren sich schon in extrem guter Verfassung. Von Anke Backhaus

Die Handballer haben ihren heiß geliebten Liga-Alltag wieder. Und zwei Trainer hatten da schon ein besonders breites Grinsen im Gesicht: Gerd Werth von Landesligist TV Erkelenz und Norbert Borgmann von Bezirksligist ASV Rurtal Hückelhoven. Beide Mannschaften starteten nämlich äußerst positiv ins neue Spieljahr 2015/2016.

Die Situation kann eigentlich unterschiedlicher kaum sein. Gerd Werth, dessen ETV-Kader nicht gerade vor personeller Fülle strotzt, hat es schon geschafft, den Spielern enorme Willenskraft einzuflößen. Mit dem Hülser SV stellte sich in Erkelenz immerhin eine Mannschaft vor, die weiß, wie es in der Verbandsliga zugeht. Obwohl die Krefelder abgestiegen sind, präsentierten sie sich beim TV Erkelenz stark. Erstaunlich bei den Erkelenzern: Obwohl Hüls alles dafür tat, den ETV an allen Ecken und Enden gewaltig zu stören, blieben die Gastgeber sortiert. Als Sahnehäubchen traf Trainer Gerd Werth goldrichtige Entscheidungen - und zack, war Hüls geschlagen. 27:26 - zwar knapp, aber es zählen eben die reinen Punkte. Werth hatte vor Saisonanpfiff klar betont, auf die Spannung der vorigen Saison, die bekanntermaßen geprägt war von akuter Abstiegsnot, bestens verzichten zu können.

Am zweiten Spieltag wird der ETV reisen. Heute (18.15 Uhr) geht es zur DJK Germania Oppum. Die Krefelder haben ihren Saisonauftakt mit 25:26 beim HSV Rheydt vergeigt, darum wird Germania darauf bedacht sein, zu Hause die ersten Punkte einzufahren.

Bei den Rurtalern hat Trainer Norbert Borgmann im Sommer tatkräftig aufgeräumt. Er möchte nicht mehr hören "Wir würden gerne mal in die Landesliga aufsteigen", sondern bei den Handballern geht der Blick ab sofort in aller Deutlichkeit rauf in den Handballverband Niederrhein. Gesichert dürfte feststehen, das Rurtals Zuhause, die Sporthalle an der Hilfarther Callstraße, in dieser Saison eine Art Festung werden wird. Die Punkte werden hier nicht einfach so auf dem Silbertablett serviert werden.

Die Bezirksliga erlebt daher schon am zweiten Spieltag ein Spitzenspiel. Der ASV Rurtal bekommt es in Gladbach mit dem TV 1848 Mönchengladbach zu tun. Nicht gerade die bequemste Mannschaft. Das, und das forderte Borgmann ausdrücklich, darf seine Mannen allerdings nicht mehr interessieren. - An die Bezirksligaluft muss sich der HSV Wegberg noch gewöhnen. Morgen geht's für die HSVer zum Rheydter SV.

Schon unter Zugzwang sind die Erkelenzer Bezirksliga-Frauen. Bei Welfia Mönchengladbach gingen die Erkelenzerinnen als Rumpftruppe ins Spiel, hatten am Ende nur noch wenig Kraft. Darum ist die 7:12-Niederlage des ETV nur wenig aussagekräftig. Am morgigen Sonntag bestreitet der ETV sein erstes Heimspiel der Saison, zu Gast ist der TV Beckrath.

Quelle: RP
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