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Monheim
Diem-Sporthalle ist ab März wieder frei

Monheim. Beim Neujahrsempfang des Stadtsportbundes ging es unter anderem um die Bauprojekte 2016. Von Dorian Audersch

Insgesamt, sagt Karl-Heinz Göbel, sei der Sport in Monheim gut aufgestellt. Von Akido bis Zumba gebe es eine Vielzahl interessanter Angebote in den 25 Vereinen im Stadtsportverband. "Insgesamt reden wir von mehr als 7000 Mitgliedern", erklärt der Vorsitzende des Dachverbandes beim Neujahrsempfang. Besonders freue ihn, dass die Stadt die Pauschalzuschüsse für Jugendliche von 30.000 auf 40.000 Euro erhöht habe: "Das verbessert die Rahmenbedingungen für die tägliche Arbeit."

Planungen prägten das vergangene Jahr im Monheimer Sport. Das Heinrich-Häck-Stadion soll ein komplett neues Antlitz bekommen - inklusive Kunstrasenplatz, Turnhalle und weiteren Möglichkeiten für Sport unter freiem Himmel. Zudem bekommt die Peter-Ustinov-Gesamtschule eine Außensportanlage auf dem Gelände hinter der Sandberghalle. Auch die neue Bezirkssportanlage in Baumberg-Ost steht auf dem Programm.

"Außerdem steigen wir in die Planung rund um das Sportzentrum am Kielsgraben ein", sagt Göbel. Die Bodenverdichtung auf der ehemaligen Auskiesungsfläche gehe schneller vonstatten als geplant. Bis 2020 könnte dort ein neuer Fußballplatz für die Sportfreunde Baumberg entstehen. An der Bürgerwiese zwischen Monheim und Baumberg seien auch weitere Nutzungen denkbar. "Wir haben viel geschafft, aber es ist auch noch viel zu tun", sagt Göbel, der auch der Sportgemeinschaft Monheim vorsteht.

Die Arbeit der Vereine habe sich seiner Einschätzung nach in den vergangenen Jahren gewandelt. Kooperationen mit Schulen und Kitas nähmen zu. Ebenfalls ein großes Thema ist der von Krankenkassen geförderte Gesundheitssport. Auch für die "Generation 60 plus" gebe es viele neue Angebote.

Bürgermeister Daniel Zimmermann hatte eine gute Nachricht für den Vereinssport dabei: "Anfang März wird die Lieselott-Diem-Halle wieder für den Vereinssport freigegeben", kündigt er an. Die Übergangsunterkunft des Landes für Flüchtlinge werde geschlossen. Das dürfte vor allem den Baumberger Turn- und Sportclub (BTSC) freuen, der Hauptnutzer der Halle ist. "Es war eine schwierige Zeit, aber die Vereine sind zusammengerückt und haben die Situation gemeistert", so Zimmermann. Zugleich komme dem Sport eine besonders wichtige Rolle bei der Integration zu. Die "verstörenden Ereignisse" der Silversternacht in Köln änderten nichts an dieser Zielsetzung. "Die Zeiten für pauschale Urteile und Sippenhaft sind in Deutschland vorbei." Ihm ist es wichtig, dass die Täter ermittelt und bestraft werden. "Trotzdem bleibt Integration und Teilhabe das zentrale Ziel."

Quelle: RP
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