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Kreis Mettmann
Erkrather Bürger sorgen sich um ihre Sicherheit

Kreis Mettmann. Die jüngsten Schlägereien zwischen rivalisierenden Clans machen vielen Erkrathern Angst. Die Politik versucht, wie jetzt bei einer Diskussion auf Einladung der CDU, zu beschwichtigen. Wie sicher ist Erkrath? Der Redebedarf ist groß, denn zahlreiche Bürger versammelten sich im Sitzungssaal des Rathauses, um mit Vertretern der CDU darüber zu diskutieren. Die Streitigkeiten zwischen zwei libanesischen Clans und das Auftauchen von Rockerbanden in der Kleinstadt fördern ein subjektives Unsicherheitsgefühl. Die Polizei müsse präsent sein in der Stadt; die Menschen, auch die Straftäter, müssen sie sehen, so die Forderung. "Doch alleine schafft die Polizei das nicht", sagt Erich Rettinghaus, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. Er spricht über No-Go-Areas, die es aber in Erkrath nicht gebe, so Bürgermeister Christoph Schultz. Sowohl Schultz als auch Landrat Thomas Hendele versuchen, den Gästen etwas Positives, Beruhigendes mitzugeben: Bei der Organisierten Kriminalität sei die Gefährdung für die Bürger relativ gering. Von Laura Micus

Außerdem liege die Kriminalität in Erkrath deutlich unter dem Kreisdurchschnitt. Das sei der guten Arbeit der Polizei zu verdanken, lobt Hendele. Denn diese habe die Streitigkeiten am Hochdahler Markt in den vergangenen Wochen in den Griff bekommen, wie er sagt. Doch das reicht vielen Bürgern nicht. Sie fordern Großeinsätze. Vor allem ältere Menschen hätten Angst, sie trauen sich nicht auf die Straße.

Quelle: RP
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