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Langenfeld
Im Februar wird es am Elbsee tropisch

Langenfeld. Die große Wellness-Anlage Vabali soll Anfang des nächsten Jahres nahe der Stadtgrenze Düsseldorf/Hilden eröffnen. Von Torsten Thissen

Den zunächst anvisierten Eröffnungstermin noch 2016 wird das "Vabali" nicht halten können. "Das war dann wohl ein wenig zu ambitioniert", sagt Sönke Schacht, der die Wellness-Anlage am Elbsee unweit des Unterbacher Sees einmal leiten soll. Nun haben sich Schacht und seine Mitstreiter auf einen Termin mit den Bauarbeitern verständigt: Am 20. Februar soll die Eröffnung der Anlage sein.

Das Vabali wird Düsseldorfs größte Wellness-Anlage. Geplanter Eintritt: ab 19,50 Euro für zwei Stunden; 26,50 Euro für die Tageskarte (Infos unter www.vabali-duesseldorf.de). Rund 22 Millionen Euro wird das Ressort am Ende wohl kosten, bis zu 700 Tagesgäste sind zulässig, die in 13 Saunen, zwei Pools und zahlreichen Ruhe-Räumen Erholung finden sollen. Dazu kommt ein großer Gastronomie-Bereich, denn ein leerer Bauch sauniert nicht gern. Die Anlage gehört zur Theune-Gruppe. Vor mehr als 20 Jahren hat die mit dem Wellness-Geschäft angefangen. Inzwischen betreibt sie sechs Bäder und Thermen, darunter auch das Neptunbad und die Claudiustherme in Köln.

Wer die Baustelle besichtigt, bekommt zumindest eine Ahnung, in welche Richtung es in Düsseldorf geht: Der Elbsee soll zum Indischen Ozean werden, soviel ist klar. Tatsächlich werden in der gesamten Anlage balinesische Elemente verbaut. Sehr viel Holzschnitzereien sind zu sehen, die extra in Indonesien hergestellt werden, aber auch antike Elemente aus Bali werden eingepasst, etwa aufwendig geschnitzte Tür- und Torzargen. Daneben wurde und wird aber auch viel Naturstein verbaut, ein Hamam wiederum wirkt bereits jetzt orientalisch - das Vabali kommt nicht nüchtern daher, sondern es ist darauf angelegt, die Besucher zu emotionalisieren. Dazu dürfen natürlich auch nicht die Buddha-Figuren fehlen und die Kerzen, die in Nischen an den Wänden die Anlage in heimeliges Licht tauchen sollen. Eine große Rolle spielt sicher auch die einzigartige Lage des Vabali am Elbsee. So soll der Besucher eines Tages in der tropischen Sauna eine Massage bekommen, während seine Augen durch die großen Fenster über die rheinische Seenlandschaft spazieren gehen. Dass das Konzept funktioniert, gilt als sicher, zumal es bereits eine sehr ähnliche Anlage in Berlin gibt, die beim Publikum in der Hauptstadt sehr gut ankommt. Wichtig sei, jetzt das richtige Personal für die Anlage am Elbsee zu finden, sagt Schacht. Etwa 150 Mitarbeiter werden am Elbsee arbeiten, wenn das Vabali seinen Betrieb aufnimmt. Rund die Hälfte der Stellen sind noch zu besetzen.

Quelle: RP
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