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Kreis Mettmann
Kreis investiert Fördergelder in seine Berufskollegs

Kreis Mettmann. Der Kreis Mettmann hat im vergangenen Jahr 946.100 Euro an Fördergeldern aus dem Programm "Gute Schule 2020" des Landes NRW erhalten. Damit hat er nach Angaben von Sprecherin Daniela Hitzemann alle ihm zustehenden Mittel abgerufen. Insgesamt stehen dem Kreis noch 2,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das Programm läuft bis 2020.

Die ersten Fördergelder werden laut Kreisverwaltung für den Ausbau des Berufskollegs Hilden, des Berufskollegs Velbert und der Förderschule Helen-Keller-Schule in Ratingen genutzt. Die Dachsanierung an der Helen-Keller-Schule ist abgeschlossen, die Ausbauten bzw. Umbauten an den anderen beiden Schulen befinden sich in der Umsetzung. In diesem Jahr soll mit den Fördergeldern unter anderem der Breitbandausbau und die Ausstattung der Schulen mit W-LAN vorangetrieben werden.

Um das Geld vom Land zu erhalten, mussten zuvor förderfähige Projekte bei der NRW-Bank zur Genehmigung eingereicht werden. Insgesamt stellt das Land nach eigenen Angaben 2 Milliarden Euro bereit. Gefördert werden aus diesem Sondertopf grundsätzlich Investitionen inklusive Sanierungs- und Modernisierungsaufwand auf kommunalen Schulgeländen (mit den dazugehörigen Sportanlagen). Zuschüsse gibt es auch für die digitale Infrastruktur und die Ausstattung von Schulen.

Für die Verteilung des Geldes auf die Kommunen hat das Land Kontingente gebildet, die sich nach den Schlüsselzuweisungen der Gemeindefinanzierungsgesetze der Jahre 2011 bis 2015 und der Schulpauschale des Gemeindefinanzierungsgesetzes 2016 bestimmen. Dadurch werde sichergestellt, dass alle Kommunen von dem Programm "Gute Schule 2020" profitieren.

(cis)
 
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