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Langenfeld/Ratingen
S -Bahn-Straftaten: CDU fragt nach

Langenfeld/Ratingen. Ratinger Landtagsabgeordneter Wilhelm Droste traf Bahnsprecher.

Zur Sicherheitslage in der S-Bahnlinie S 6 hat jetzt der Ratinger CDU- Landtagsabgeordnete Wilhelm Droste einen Vorstoß unternommen. Wie berichtet, waren in den vergangenen Monaten vermehrt Straftaten in der zwischen Essen und Köln mit zwei Haltepunkten in Langenfeld verkehrenden S6 verübt worden. Droste, der nach eigenen Angaben seit vielen Jahren mit der Deutschen Bahn zu Themen rund um die S6 im Gespräch steht, traf sich mit deren NRW-Konzernbevollmächtigten Reiner Latsch im Landtag und erkundigte sich zu einem Sicherheitskonzept in der S6.

"In Zeiten erwarteter Mobilität sowie Klimabewusstsein muss es für die Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs möglich sein, zu jeder Zeit ohne mulmiges Gefühl in eine S-Bahn zu steigen", so Droste, der selbst fast täglich die S-Bahn zum Erreichen seines Arbeitsplatzes nutzt. Immer häufiger wird er nach eigenen Worten "von Menschen in der Bahn angesprochen, die sich trotz vermehrter Sicherheitsmitarbeiter und Kameras in den Zügen aufgrund der gehäuften Diebstähle und Übergriffe unwohl fühlen". Insbesondere in den Abendstunden fahren nach Drostes Eindruck nicht nur Frauen sehr ungern mit öffentlichen Verkehrsmitteln. "Gerade für Nutzer, die auf den ÖPNV angewiesen sind, ist dies eine nicht hinnehmbare Situation."

Der Bahn-Bevollmächtigte Latsch gab dazu gegenüber Droste an, dass der VRR als Besteller des Sicherheitspersonals der Deutschen Bahn (DB Sicherheit) die Einsätze weiter abstimmen und der Situation anpassen werde. Droste nutzte das Gespräch auch, um sich über den Sachstand hinsichtlich der Unterführung am Konrad-Adenauer-Platz in Lintorf zu informieren. Im Februar/ März dieses Jahres gibt die Deutsche Bahn ihre Vorplanung bekannt.

(kle/mei)
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