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Lokalsport
Handballerinnen verschlafen Start in die zweite Hälfte

Langenfeld. Die Landesliga-Handballerinnen der SG Langenfeld (SGL) zogen sich gegen den Aufstiegskandidaten SV Heißen phasenweise ganz gut aus der Affäre, verloren letztlich aber klar mit 24:33 (10:14). "Die Niederlage war absolut verdient. Die spielen jede Woche um die Tabellenführung, wir gegen den Abstieg. Trotzdem fiel das Ergebnis aus meiner Sicht mindestens fünf Tore zu hoch aus", sagte SGL-Trainerin Elke Löhrer.

Bis zum 7:7 (23.) war die Partie offen, ehe der Favorit das 10:8 vorlegte (25.) und bis zur Pause auf 14:10 erhöhte (30.). Den Knackpunkt gab es zu Beginn der zweiten Hälfte, weil die SGL hier sehr schlecht startete. Die sonst solide stehende Abwehr ähnelte plötzlich einem Scheunentor und im Angriff gelang ebenfalls nichts. Erst nach dem 11:18-Rückstand (38.) fingen sich ohne Melanie Güttler angetretenen Langenfelderinnen wieder - 20:25 (47.). Besonders Nina Jansen im linken Rückraum überzeugte.

Mehr Spannung im Spiel verhinderte zudem die gute Torhüterin der Gäste. Darüber hinaus bestrafte der Titelanwärter jeden Fehler der SGL mit Tempogegenstößen, sodass es am Ende mit dem 24:33 ein sehr klares Resultat gab. "Das ist kein Gegner, an dem wir uns messen müssen", fand Löhrer, deren Team seinen Blick bei 10:18 Punkten weiter nach unten richten muss. Nach der Pause über Karneval treffen die Langenfelderinnen am 13. Februar (15.30 Uhr) auf den ART Düsseldorf.

SG Langenfeld: K. Buhl, Blankart - Goldener, M. Buhl (3), Strippelmann, Haller (3/1), Siegmund (5), Hambrock (1), Reckels, Procksch, Krieger, Jansen (8/2), Müller (4).

(erd)
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