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Lokalsport
Holzweißig hört als Trainer der zweiten Handballer auf

Langenfeld. Nach gut neun Jahren war Frank Holzweißig vor ein paar Monaten zu den Handballern der SG Langenfeld (SGL) zurückgekehrt. Und er hatte sich mit großem Engagement in seine Aufgaben an der alten Wirkungsstätte gestürzt - als neuer Trainer der zweiten Mannschaft, die in der Verbandsliga zu Hause ist, als Trainer der A-Jugend und als Jugend-Koordinator. Zusammen mit der Familie und wachsenden beruflichen Belastungen ergab sich daraus ein Paket, dessen zeitliche Anforderungen sich allmählich als zu hoch erwiesen. Zur kommenden Saison gibt es deshalb eine Teil-Scheidung der Handball-Ehe: Holzweißig wird seinen Posten als Trainer der Zweiten abgeben.

"Wir tun diesen Schritt absolut im Guten", sagt Dennis Werkmeister, der in Personalunion als Sportlicher Leiter und Trainer des Oberliga-Teams für die Handball-Abteilung zuständig ist. "Der Umfang war einfach zu hoch", sagt Holzweißig, der bei der Entscheidung kein Unwohlsein spürt und weiter gern in die Halle kommt. Demnächst will er sich als Trainer auf die Arbeit für den ältesten Handball-Nachwuchs konzentrieren. "Da sind zwei oder drei Spieler, die den Sprung in die erste oder zweite Mannschaft schaffen können", findet Holzweißig. Insgesamt geht es ihm darum, die Handball-Jugend auf eine zukunftsfeste Basis zu stellen.

Bis zum Mai will der Trainer alles für den gemeinsamen sportlichen Weg mit der zweiten Mannschaft geben. "Wir sind nicht so weit, wie ich dachte", räumt der Noch-Coach ein, "unser Ziel ist es, weiter als Team zu wachsen und möglichst viel Freude zu haben." Spiel eins nach der "Trennung" dürfte dabei direkt als echter Prüfstein taugen, denn heute (19.30 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) trifft die SGL als Tabellenachter (10:14 Punkte) auf den starken Spitzenreiter SG Überruhr (21:3). Holzweißig hofft auf ein gutes Resultat: "Wir haben gegen Spitzenmannschaften schon gut ausgesehen."

(mid)
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