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Langenfeld
Stadt beseitigt Hakenkreuz-Schmierereien an Schule

Langenfeld. "Das wollen wir hier nicht haben", sagt Wolfgang Hellekes, Chef des Hochbauamts der Stadt Langenfeld, ganz unmissverständlich. Die Hakenkreuz-Schmiererei an einem Pfeiler der Pausenhalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums ist ihm besonders wegen der unmittelbaren Nachbarschaft zur Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge ein Dorn im Auge. "Wir haben häufig Graffiti an den Wänden von Schulen, manchmal auch Hakenkreuzschmierereien", sagt Hellekes. Strategie der Stadt sei es, diese möglichst schnell zu entfernen, damit sie wenig Aufmerksamkeit erfahren.

Diese Richtung verfolgt auch die Polizei im Kreis Mettmann. "Wir haben kreisweit pro Woche etwa ein bis zwei Anzeigen wegen Graffiti", sagt Sprecher Ulrich Löhe. "Das ist Sachbeschädigung und dem gehen wir nach", sagt er. Im Fall von Hakenkreuzschmierereien würden die Fälle an den Staatsschutz gemeldet, der dann weiter ermittelt und die politischen Hintergründe untersucht. Von Veröffentlichungen dieser vermeintlichen Kunstwerke würde die Polizei grundsätzlich absehen, um dieser illegalen Form der Selbstdarstellung keinen Raum zu geben. Er appelliert in diesem Zusammenhang an Zeugen, sich zu melden. "Wir sind auf Hinweise angewiesen", sagt Löhe. "Möglichst zeitnah, damit Täter auf frischer Tat ertappt werden können."

(og)
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