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Gut Gefeiert
Wo die Band den Ton trifft und der Büttenredner abhaut

Langenfeld. Die Sitzungsband aus Straberg hat wieder den richtigen Tongetroffen. Bei der Damensitzung des Richrather Karnevalsvereins (RKV) Schwarz-Weiß haben sie den mehr als 750 närrischen, buntkostümierten Frauen in der Schützenhalle richtig eingeheizt. Ein besonderes Augenmerk verdient der Elferrat des RKV. Immer wieder werden neue Kostüme gefertigt, diesmal mit lustigen Röckchen, roter Perücke und einem Luftballon. Es war ein schöner Anblick und die Damen in der Halle jubelten den jungen Clowns mit ihrem Präsidenten Oliver Dahlhaus zu. Zumal sie auf der Bühne einen fetzigen Discotanz zeigten.

Das war ein toller Auftakt. Es gehört bei den RKV-Sitzungen schon zum festen Programm, mit einer Gardetruppe aus Köln die Sitzung zu eröffnen. Diesmal kam das Korps der Prinzengarde Köln in die Schützenhalle. Die Truppe hatte kaum Platz auf der Bühne, über 100 Gardisten und ein Musikkorps hatten die Kölner mitgebracht. Sie zeigten Garde- und Mariechentanz vor einem begeisterten Publikum. Nach dem Abzug der Kölner Garde ertönten Fanfarenklänge des Langenfelder Showfanfarencorps. Die Musiker kündigten den zweiten Höhepunkt des Abends an. Die Abordnungen der Langenfelder Karnevalsgesellschaften begleiteten Prinzessin Sophie I mit Gefolge zur Bühne. Präsident Oliver Dahlhaus stellte denn auch die Frage: "Wo bleibt der Prinz". Das wusste keiner der Karnevalisten und man ging zur Tagesordnung mit der Begrüßung der Karnevalisten über. Plötzlich wurde es unruhig in der Halle, denn Prinz Andre I wurde in einem Rollstuhl von den Maltesern in die Halle zur Bühne gefahren. Sein rechtes Bein war für diesen scherzhaften Auftritt bandagiert und er konnte nach einem verunglückten Tanztrainig angeblich nicht laufen, doch vom Karneval wollte er nicht lassen. So lief denn auch alles wieder nach dem Programm mit Reden und mit dem Austausch der Sessionsorden des Paares und des Langenfelder Festkomitees mit Präsident Benno Schollmeyer und Vorsitzender Helmut Schoos. Büttenredner Marcus Krebs kam mit seiner Rede bei den Frauen nicht an. Er warf das Handtuch und verschwand von der Bühne mit dem Ruf: "Nie wieder eine Damensitzung." Das Loch, was dadurch im Programm entstand, wurde vom Damenelferrat mit dem Präsidenten Oliver Dahlhaus geschickt überbrückt mit Gesang und Tanz und einer Polonaise durch die Schützenhalle, der sich viele Besucher anschlossen. Danach lief das Programm weiter mit viel Musik und Tanz, mit den "Swinging Fanfares" aus Düsseldorf, Kuhl un de Gäng, der Micky Brühl Band, dem Sänger Ralf Samme und der Rede von Knacki Deuser. paa

Quelle: RP
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