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Leverkusen
Bunte Revue zum Schuljubiläum

Leverkusen. Um Schüler, Eltern und Lehrer dreht sich alles bei "Wem die Stunde schellt". Von Monika Klein

Schule, das ist ein unendliches Thema, vor allem, wenn man täglich damit zu tun hat. Kein Wunder also, dass sich dieses Mal die Liste mit Liedern, Texten und Sketchen ganz besonders schnell füllte, ohne wirklich alle Facetten abbilden zu können. Rund um Schule dreht sich die Revue, die am Wochenende zweimal in der Marienschule aufgeführt wird, aus aktuellem Anlass: Das Gymnasium feiert sein 150-jähriges Bestehen. Vor Festakt, Schulfest und Ehemaligentreffen wird das Jubiläum erst mal mit Schwung und einer Humor gefeiert.

Die Revue selbst hat übrigens auch einen runden Geburtstag. Seit 20 Jahren gibt es diese bunte und amüsante Mischbox zur Sommerzeit. Das leitende Lehrerduo Monika Löhr und Klaus Lowinski - er schrieb auch dieses Mal wieder unermüdlich Texte - hat selbst immer noch großen Spaß daran.

Die Schulzeit beginnt mit der Einschulung, so auch die Revue. Mit dem "School Song" aus dem Musical "Mathilda" startet das elfköpfige Schülerteam aus den Stufen neuen bis elf die Programmmischung "Wem die Stunde schellt", musikalisch begleitet von Monika Löhr am Klavier, ihrem Kollegen Joachim Riemen am Bass und Benedict Weiß am nagelneuen Schlagzeug. Schon die Nummer ist eine Herausforderung, denn die Choreographie (Samira Gillmeister) hat's wirklich in sich, zumal man das Singen nicht vergessen sollte. Noch schwungvoller und turbulenter ist die Choreographie zum finalen Stück "Rhythm of Life" aus dem Musical "Sweet Charity", bei dem dann wirklich alle Mitwirkenden Platz und Bewegungsfreiheit auf der Bühne finden müssen.

Anders als sonst spielen nämlich bei der Jubiläums-Revue auch 14 Lehrer mit, die sich nicht nur in Lehrerrollen präsentieren. Unter anderem mit einer Pantomime über die Lehrertoiletten, wo in der Pause die unterschiedlichsten Charaktere aufeinandertreffen. Weitere Pauker-Typen stehen vor dem Kopierer Schlange zum Sketch "Ich kopiere, also bin ich". Die Idee zum eskalierenden Elternabend gab "Der Gott des Gemetzels" von Yasmina Reza. Die Gruppen haben im Vorfeld ebenso einzeln geprobt wie die 17 ehemaligen Marienschüler aus den Abiturjahrgängen 1999 bis 2014, die nur an Wochenenden anreisen konnten und so die gute Erinnerung an ihre Schulzeit auffrischten. Alle trafen sich gestern Abend erstmals zum kompletten Durchlauf.

Eine sportliche Herausforderung, zumal es gestern Nachmittag unerwartete technische Probleme gab. Mehrfach flog die Sicherung heraus und erschwerte es der engagierten Technik-Crew, die Aktion der Mitschüler, Lehrer und Ehemaligen ins rechte Licht zu setzen.

Bis zur Premiere heute um 15 Uhr sollte das Problem gelöst sein. Eine zweite Aufführung gibt es am Sonntag, 5. Juni, um 15 Uhr in der Aula der Marienschule. Einlass ist jeweils um 14.30 Uhr.

Quelle: RP
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